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Behind the Eightball waren „spielheiß“

Aukrug Behind the Eightball waren „spielheiß“

Ob Alt-Rocker, Punk oder Hippie, ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – am Donnerstag bildeten sie alle gemeinsam eine gut gelaunte Festival-Gemeinde und rockten beim neunten Aukrug Open Air bis in die Nacht.

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In mittelalterlicher Gewandung, mit Dudelsäcken und Trommel kam die Band Fabula Aetatis daher.

Quelle: Saric

Aukrug. Einheimische und von weit her Angereiste scharten sich um die zwei Bühnen im Freibad und feierten die Bands, die für ihr Publikum alles gaben. „Wir freuen uns sehr über den guten Zuspruch“, sagte Jochen Rehder. „Es ist in den letzten Jahren immer besser geworden, genauso wie unser Lineup.“ Zusammen mit Christoph Altmann, Andreas Spörke und Mathias Tiedemann hat er das kleine Festival auf die Beine gestellt. Das Aukrug Open Air habe sich etabliert, meinte Rehder. Und er nannte den Grund: „Wir wissen einfach, was wir wollen. Und das ist ordentliche, gute Mucke. Das kriegen wir in der Regel auch hin.“

 Das fanden auch Nina und Jennika Deboer, die aus Hademarschen gekommen waren. Zu der Rockabilly-Dröhnung von der Band Behind the Eightball tanzten die Schwestern in der ersten Reihe. Auf der Bühne an der Gitarre ein Aukruger. „Unser Lokalmatador“, wie Rehder sagte. „Wir haben uns ein paar Jahre rar gemacht“, sagte Jens Willig, Mitbegründer des Festivals, kurz vor dem Auftritt. „Und jetzt sind wir richtig spielheiß.“

 Eröffnet wurde die Show vom Aukruger Feuerwehrmusikzug – die Musiker mit dem Lokalkolorit. Märsche waren Fehlansage. Dafür gab es Smoke on the Water oder Highway to hell auf die Ohren. Mess o’Blues begeisterten mit Drums, Gitarre und Bass, aber vor allem mit der Mundharmonika, während Fabula Aetatis mit Dudelsäcken und mittelalterlicher Tanzmusik die Menge ins Wogen brachten. The Pokes mit Irish Folk, Herr Binner mit Liedern aus eigener Feder, der Hauptact East Blues Experience und die italienische Metalband V-Device sorgten für noch mehr Festivalstimmung.

 Einer, der sich richtig wohl fühlte, war Martin Heldt, der mit Kutte, Stirnband und den langen schwarzen Haaren wie ein Rocker der 80er Jahre daher kam. Er sei aus Padborg in Dänemark angereist, erzählte er. Schon seit Anfang an komme er zum Aukrug Open Air. „Ich habe immer gedacht, in Aukrug gibt es nur Spargel. Und dann habe ich mal gehört, hier ist Rock’n’Roll, und dann bin ich her gefahren.“ Mit Michael Ulrich aus Kiel kam der Wahl-Däne ins Gespräch. „Ich finde es total stark hier“, sagte der Kieler mit Hut. „Das ist genau meine Größenordnung.“

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