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Noch keine Lösung

Flintbek Noch keine Lösung

Wie soll es weitergehen mit dem Lassenweg-Parkplatz in Flintbek? Diese Fragen stellten sich die Mitglieder des Umwelt- und Wegeausschusses am Donnerstagabend in Flintbek.

Flintbek. Soll der Platz als Bus-Haltepunkt bestehen bleiben und so besonders im Sommer die Anwohner weiter mit Staubemissionen belästigen? Experten aus dem Bereich öffentlicher Personennahverkehr stellten Alternativen vor, zu einem Ergebnis kam man in der Sitzung allerdings nicht. „Wir werden uns aber bis Weihnachten für eine der Varianten aussprechen müssen“, erklärte Bürgermeister Olaf Plambeck. Der Grund liegt auf der Hand: „Dann werden die neuen Fahrpläne erstellt.“ Doch wohin soll die Reise für den Parkplatz gehen? Fest steht: „Der Kreis ist Kostenträger und Auftraggeber für den öffentlichen Personennahverkehr. In Flintbek kommt die Linie 501 und hält am Parkplatz. „Dort steigen die Pendler dann in den Ortsbus“, so Plambeck weiter. Das Problem sei die relativ lange Fahrstrecke, da die Linie 501 aus Strande kommt. Wenn dann der Parkplatz verlegt wird, unter anderem hatte Sven Thomsen (Autokraft) die Optionen Lise-Meitner-Weg, Müllershörn und den Konrad-Zuse-Ring vorgestellt, würden sich die Fahrzeiten verlängern. „Und zwar derartig, dass aufgrund der Fahr- und Lenkzeiten mit mehr Personal gearbeitet werden müsste.“ Die geschätzten Mehrkosten lägen bei rund 150000 Euro. „Wir gehen davon aus, dass der Kreis diese Summe nicht bezahlt, nur weil Flintbek mit dem Lassenweg-Parkplatz nicht zufrieden ist.“ Der Grund: Die Staubbelästigung durch den Verkehr ist für die dortigen Anwohner kaum zu ertragen (wir berichteten). Eine der Alternativen wäre das Streichen von Haltepunkten, um die Fahrzeit zu verkürzen. „Weder die Einstellung vom Haltepunkt Voorde noch von der Haltestelle am Ärztezentrum sind eine Option für uns“, fasste Plambeck die Diskussionen des Ausschusses, der unter Leitung von Jaschar Tavanamehr (SPD) tagte, zusammen. Eine Alternative sahen die Ausschussmitglieder in dem Ausbau des Platzes, doch damit kann sich die Verwaltung aufgrund der Kosten nicht anfreunden. „Im Rahmen der Städtebauförderung kann es sein, dass in naher Zukunft eine Art ZOB im Bereich Müllershörn entstehen könnte. Daher sollten wir jetzt mit Investitionen vorsichtig sein“, warnte Plambeck. Eine Entscheidung wurde auf die nächste Ausschusssitzung am Mittwoch, 7. Dezember, vertagt.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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