16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Noch läuft es nicht

Flintbek Noch läuft es nicht

Es fing alles so gut an: Die Kritik vonseiten des TSV Flintbek über die schlechten Trainingsmöglichkeiten wurde von der Gemeinde erhört, im Juni trafen sich Vertreter aus Sportverein und Verwaltung zum ersten Spatenstich für den Bau einer neuen Tartanbahn. Anfangs liefen die Arbeiten reibungslos. Seit den Herbstferien jedoch ist es still geworden auf der Sportanlage am Eiderkamp.

Voriger Artikel
Gartenlaube brannte lichterloh
Nächster Artikel
Trotz Protesten folgt nun der Bau

Bürgermeister Olaf Plambeck mit einer Neuerung: Strom gibt es künftig unterirdisch.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Rückblick: Zuerst musste die alte und marode Bahn abgetragen werden, dann gab es neue Entwässerungen und eine neue Drainage. Danach fing die Handarbeit an: Die Verlegung der Krallennutplatten, die als Halt für den neuen Boden dienen sollen.

 Damit sollte zu den Herbstferien begonnen werden, denn es war geplant, den Betrieb nach den Herbstferien wieder aufzunehmen. Immer unter der Option, dass das Wetter bei den Arbeiten mitspielt. Doch es war nicht das Wetter, dass die ersten Probleme während der Bauphase machte: „Wir hatten Pech und der Asphaltfertiger der Firma ging kaputt“, erinnert sich Bürgermeister Olaf Plambeck an den Beginn der Misere. „Leider konnte auch kein alternatives Gerät gemietet werden, da es von dieser Art Maschine nicht besonders viele gibt“, fügt Olaf Sörensen vom Tiefbauamt noch hinzu. Aufgrund der defekten Maschine mussten die Arbeiten erstmals pausieren, doch auch als endlich wieder der Asphaltfertiger zur Verfügung stand, riss die Pechsträhne nicht ab.

 „Als dann endlich der neue Belag aufgebracht werden konnte, hat das Wetter nicht mehr mitgespielt. Daher konnte bislang der Belag nicht versiegelt werden“, führte Plambeck weiter aus. Die Sportstättenbauer haben deutlich gesagt, wie trocken es sein muss: „Es wird ein Taschentuch auf den Belag gelegt und dann kniet man sich drauf. Wenn das Tuch dann feucht ist, wird nicht versiegelt“, betont Sörensen. Damit verschiebt sich die Arbeit an der Bahn auf März – zum Ärger der Leichtathleten, die sich schon sehr auf das Training gefreut hatten, wie Spartenleiterin Sabine Behr berichtet.

 „Wir haben uns sehr gefreut, da wir gehofft hatten, bereits nach den Herbstferien wieder trainieren zu können. Nun haben wir Sorge, dass es mit der geplanten Kreismeisterschaft im Frühjahr nichts wird“, sagt Sabine Behr. Etwas besser sieht es für die Fußballer aus: „Der Platz ist bespielbar, die Zuwegung darf nur über einen extra ausgelegten Teppich erfolgen.“

 Gute Nachrichten gibt es allerdings auch. „Alle anderen Bauten sind fertig. Weitsprunganlage, eine Kugelstoßanlage und ein Basketballkorb wurden errichtet, unterirdisch sind extra Steckdosensysteme installiert worden, die Bahn ist barrierefrei“, erklärt Olaf Plambeck. Die geschätzten Kosten liegen bei 575 000 Euro, davon werden 100 000 Euro als Zuschuss für die Barrierefreiheit gewährt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Das THW-Magazin

Erfahren Sie mehr!
Einblicke hinter die
Kulissen des THW-Kiel

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3