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Aussteller legen letzte Hand an

Norla Rendsburg Aussteller legen letzte Hand an

Auf der Norla in Rendsburg herrschte am Mittwoch noch einmal Stress und Hektik. Die Aussteller legten letzte Hand an ihre Messe-Präsentation. Denn am Donnerstag um 9 Uhr öffnet die Landwirtschaftsmesse ihre Tore. Jeder will bei den Besuchern einen guten ersten Eindruck hinterlassen.

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Auch Bjarne Butenschön (8) hilft bei seinem Papa Carsten auf dem Stand schon mit. Gemeinsam verlegen Vater und Sohn Rollrasen für die Präsentation der automatischen Rasenmäher.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. „Wir bekommen immer den ersten Besucher-Ansturm ab“, sagt Bernd Schmidt von der Firma Land und Bau mit Sitz in Rendsburg. Seit Jahren befinde sich der Messe-Stand der Firma direkt am Eingang. Der erste Eindruck sei hier ganz wichtig, meint er. Während der Mitarbeiter noch mit dem Aufbau eines automatischen Rasenmähers beschäftigt ist, parkt der Auszubildende Simon Blohm alle Kleintraktoren säuberlich in einer Reihe. „Diesmal haben wir unsere ganze Flotte mitgebracht“, erklärt Schmidt. So können sich Besucher die ganze Palette anschauen. Rund 20 Mal sei er in den vergangenen Tagen zwischen der Geschäftsstelle in der Friedrichstädter Straße und dem Messegelände hin und her gependelt. Seit Montag sind die Mitarbeiter der Firma mit dem Aufbau beschäftigt.

Die Plätze auf der Messe sind ausverkauft, da wird es an einigen Stellen eng. Während sich Anlieferer mit großen Fahrzeugen und Anhängern durch die schmalen Gassen zwischen den Ständen drängen, laden viele Aussteller bereits aus. Problematisch wird es, wenn Gegenverkehr auftaucht. Aber mit Geduld, Fingerspitzengefühl und einem guten Augenmaß lassen sich die Engpässe meistern.

Am Stand von Carsten Butenschön aus Bargstedt herrscht Gelassenheit. Der Motorgerätehändler hat tatkräftige Unterstützung dabei: Sohn Bjarne (8) hilft bereits fleißig mit und rollt Kunstrasen auf einer Plattform aus. „Automatische Mäher sind der Renner“, sagt der Inhaber von Janßen Motorgeräte. Umso wichtiger sei es daher, die unscheinbaren Roboter in Szene zu setzen. „An den Messetagen verkaufen wir meist nichts“, so der Händler, aber trotzdem sei die Norla die Hausmesse für ihn. Er schätzt, dass rund ein Drittel der rund 70000 Besucher aus der Gegend kommt und somit zu seinem Kundenkreis gehört. „Teilweise kommen die Leute erst ein oder zwei Jahre nach der Messe ins Geschäft. Trotzdem ist die Norla für uns eine gute Werbung.“

Mit seinem Stand will Butenschön hauptsächlich private Messebesucher ansprechen, aber auch Bauern gehören zu seinen Kunden. Dass die Landwirtschaft sich in der Krise befindet, sei deutlich zu merken. Kunden, die früher Geräte neu kauften, ließen ihre alten heute lieber reparieren. „Neues muss länger halten, das kann man ganz klar sagen“, meint Carsten Butenschön.

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