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Nortorf Alle Angebote zentrieren

Eine Begegnungsstätte für Flüchtlinge aus Nortorf als Kommunikationszentrum ist das Ziel, das drei Nortorferinnen vom Freundeskreis für Asylsuchende im Nortorfer Land (FANL) verfolgen.

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Ute Dillmann, Julia Beilke und Heidrun Grundmann vom Freundeskreis für Asylsuchende im interkulturellen Garten: Sie möchten in einer Begegnungsstätte die integrativen Angebote zentrieren.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Der DRK-Ortsverein konnte eine Fördersumme von 5000 Euro möglich machen, um einen Teil zum Projekt beizutragen. Umsetzbar sind die Pläne allerdings erst, wenn sich eine geeignete Immobilie findet.

 Ute Dillmann und Heidrun Grundmann vom DRK-Ortsverein engagieren sich seit seiner Geburtsstunde im Winter 2014 beim FANL. Mit Julia Beilke, die im Frühjahr den offenen, interkulturellen Garten ins Leben rief, arbeiten sie eng zusammen. Das Fördergeld für die Begegnungsstätte hatte Grundmann mit Unterstützung des DRK-Bundesverbands bei der Aktion Mensch aus der Förderaktion „Noch viel mehr vor“ beantragt und bewilligt bekommen. Die Summe muss innerhalb eines Jahres verwendet werden.

 „Was wir im Sommer hier im Garten an Begegnung haben, ist im Winter nicht möglich“, so Dillmann. Zudem sei unklar, wie lang der Garten noch zugänglich sei, weil die Stadt die Grundstücke irgendwann wieder nutzen werde, ergänzt Beilke. Auf das Haus im Jungfernstieg 2, zu dem teilweise der Garten gehört und das vom FANL als Lager für gespendete Kleidung und Möbel dient, haben sie bereits ein Auge geworfen. Hier fehlen für eine Begegnungsstätte allerdings Wasser, Strom und Heizung.

 Der 14-tägige Treff für deutsche und ausländische Frauen könnte zu einer täglich geöffneten Teestube erweitert werden, sinnieren die drei. Gemeinsam unterschiedliche, landestypische Gerichte kochen, in einem Büro die Patenschaften organisieren und einen Waschsalon mit der Möglichkeit, Wäsche zu trocknen oder ein Spielzimmer für Kinder sind weitere Ideen.

 „Die Überlegung ist, alle Angebote an einem Ort zu zentrieren“, erklärt Grundmann. Auch die Fahrradwerkstatt könnte hierher verlegt werden. Deshalb werde ein Gebäude gesucht, das langfristig kostenfrei zur Verfügung steht, so Dillmann. Im Idealfall sei es innenstadtnah und mit Garten. „Das, was wir haben ist schon toll. Aber wir wissen nicht, wie lange noch.“

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