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Klassentreffen nach 50 Jahren

Nortorf Klassentreffen nach 50 Jahren

Ein Atemzug im Schulflur reichte Otto Thun, schon waren die Erinnerungen an die Zeit wach, als er Klassensprecher der 10b war. „Das riecht genau wie vor 50 Jahren.“ 18 der 28 Mitschüler aus dem Jahrgang 1966 machten zur Feier ihres Abschlussjubiläums am Sonnabend einen Rundgang durch ihre ehemalige Schule.

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Feierten 50 Jahre Schulabschluss mit einem Besuch der ehemaligen Mittelschule in Nortorf: Die 10b, Jahrgang 1966.

Quelle: Beate König

Nortorf. Die Räume der derzeit leer stehenden, vor Jahren umbenannten Hugo-Syring-Schule, erkannte Holger Spießhöfer sofort wieder. Links war das Lehrerzimmer, gegenüber „wohnte der Boss“, zeigte der Organisator des Treffens. „Der Boss“, so wurde Schulleiter Hans-Werner Rathjen ehrfurchtsvoll tituliert. „Er war hart, aber gerecht“.

Gelächter in der Aula unterm Dach: Mitschüler hatten ihrer vor Aufregung etwas schweigsamen Gerda Bolender vor der Abschlussrede einen Jägermeister eingeflößt. Ein legendärer Moment. „Danach wollte ich gar nicht mehr aufhören zu reden.“ Ein Streich kam Frauke Schönwandt im Physikraum wieder in den Sinn: „Wir haben mal die Lehrerin Schmittchen in das Kabuff mit den Experimentierutensilen eingeschlossen.“ Rüdiger Franzke und Hans-Peter Petersen, bei ihren Mitschülern seit ihrer Schulzeit bekannt für heldenhaft umgesetzte Ideen mit hohem Unterhaltungswert, feixen bis heute über den Schweineschwanz, den sie der Lieblingslehrerin, Fräulein Waltraud Arndt, mit einer Sicherheitsnadel an den Rock hängten. „Klar gab es eine Strafe,“ sagt Petersen trocken. „War aber moderat.“

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