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Marktgeburtstag-Konzept ging auf

Nortorf Marktgeburtstag-Konzept ging auf

Nach dem südländischen Schmelz des „Cantaaare, ohoh!“ aus der Kehle von Dino Dall’Anese, einem der Mitorganisatoren des Marktgeburtstags, konnte der laue Sommerfestabend im Herzen der Stadt eigentlich nur noch gut werden. Rund 500 Gäste genossen Live-Musik und Karaoke beim Marktgeburtstag in Nortorf.

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Pino Cremone spielte zum Beginn des Marktgeburtstags mit dem Saxophon auf dem Platz.

Quelle: Beate König

Nortorf. Das Konzept der Gruppe der Aktiven Zylinder aus der Vogelgilde von 1612, mit Pino Cremones soften Saxophon-Versionen von Evergreens und Chartbreakern zu beginnen, bevor die Band Morones all around Rock und Grunge spielte, ging auf. Auch zufällige Besucher blieben zwischen den Imbissbuden und dem Bierpilz stehen und lauschten dem Solisten, der mitten auf dem Platz und zwischen den Pizzeria-Tischen spielte. „Wir wollten eigentlich nur ein Eis kaufen“, erzählt Miriam Bläsing aus Quarnbek. Aus Minuten wurde eine Stunde, in der ihr zweijähriger Sohn Jaron um den Musiker tanzte.

Das sind die Bilder zum Marktgeburtstag in Nortorf.

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Die Aktiven Zylinder planten seit Anfang des Jahres den Neustart des Festes, das zur Eröffnung des Platzes 2004 und noch drei Jahre danach gefeiert worden war. „Er wurde damals mit Mitteln der Städtebauförderung gebaut und am 19. August vom damaligen Inneniminster Klaus Buß eingeweiht“, erinnerte Bürgermeister Horst Krebs.

Erlös für einen sozialen Zweck

Rund 25 Gildebrüder bauten ab drei Uhr nachmittags Bühne und Buden auf. In Schichten arbeiteten sie bis in die Nacht am Grillstand und im Ausschank. „Der Erlös wird gesamnelt und kommt einem sozialen Zweck zugute,“ sagte Mitorganisator Wilfried Richter von den Aktiven Zylindern.

„Nortorf war mal als Musikstadt bekannt, darauf baut die Festidee auf“, erklärte Richter die Idee zum Karaoke-Wettstreit. Nach der ersten Runde, in der unter anderem Chiara Lütje mit Soul in der Stimme den Klassiker der Wheather Girls  It’s raining men und Ulrich Burdack mit Rise like a Phoenix, dem Eurovison-Song-Contest-Siegerbeitrag von 2015, Begeisterungsstürme entfachten, plante Richter fürs nächste Jahr. „Das müssen wir straffen.“ Die Technik hakte, die Abstände zwischen den acht Startern waren zu groß. Dino Dall’Anese sprang ein, moderierte und sang. Nicht alle Teilnehmer am Wettbewerb, die sich teils spontan am Abend gemeldet hatten, konnten auftreten. „Dafür ist in unserem Zeitplan kein Platz“, erklärte Richter.

Für sie gibt es in den nächsten Monaten jedoch zwei Bühnen in der Stadt. Abwechselnd wollen beide Restaurants am Markt, das Eiscafé Venezia und das griechische Restaurant Dionysos, jeden Monat als festen Termin ein Karaoke-Wettsingen anbieten. „Die Sieger treten dann nächstes Jahr beim nächsten Marktgeburtstag gegeneinander an.“

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