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Riesen und Zwergwidder

Rassekaninchen Riesen und Zwergwidder

Von Deutschen Riesen über Blaue Wiener bis hin zu Zwergwiddern – die 50. Rassekaninchenschau des Vereins U84 Nortorf von 1927 lockte am Wochenende zahlreiche Besucher in die Mehrzweckhalle an der Bargstedter Straße. Aussteller präsentierten zwölf verschiedene Kaninchenrassen.

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Der Deutsche Riese gehört zu den größten Kaninchen.

Quelle: Veronika Sawicki

Nortorf. Ob rote oder blaue Augen, große oder kleine Ohren, eine Fellfarbe von weiß bis wildfarben – jede Rasse hat ihre eigenen Standards. „Die haben sich mit der Zeit natürlich verändert, aber das Prinzip der Zucht ist immer noch dasselbe“, sagte Hans-Peter Döbbel, Vorsitzender des Vereins. Er selbst hegt eine besondere Vorliebe für die Rasse Hermelin Rot-Auge.

Um die Tiere von ihrer Schokoladenseite zu zeigen, werden sie natürlich schaufertig gemacht: „Die Krallen müssen geschnitten werden, und wenn sich ein Haar verirrt, wird auch schon mal mit der Pinzette nachgezupft“, erläuterte Werner Koslowski, stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Bereits am Freitag begutachtete ein Preisrichter die Kaninchen und prämierte die besten Tiere und ihre Besitzer: Egbert Ramin, der erstmalig als Züchter dabei war, wurde Vereinsmeister, Tobias Mehrens holte sich den Stadtpokal, und Janna Schmidt wurde Jugendmeisterin. „Zuhause habe ich 18 Kaninchen“, erzählte die Neunjährige stolz. Zur Schau hatte sie Vertreter der Rasse Zwergwidder, weiß, Blau-Auge mitgebracht. Neben Pferden sind Kaninchen ihre Lieblingstiere.

Aber nicht nur die Kaninchen selbst waren ein Publikumsmagnet: Auch die zu Gast ausgestellten Rassemeerschweinchen, die Tombola für Groß und Klein mit zahlreichen Sachpreisen oder das Streichelgehege waren heiß begehrt. Besucher Maxi Urbaniak, bekennender Kaninchenfan, setzte sich beispielsweise ohne zu zögern zu den Tieren ins Gehege, um sie zu füttern. Zuhause kümmert sich der Dreijährige um sein eigenes Kaninchen.

„Wir sind stolz, dass wir noch eine eigene Schau auf die Beine stellen können“, sagte Hans-Peter Döbbel. Andere Vereine aus der Umgebung bekämen das nicht hin. Zehn aktive Züchter zählt der U84 Nortorf von 1927. Die Zukunft bereitet Döbbel aber Sorgen, es mangelt an Nachwuchs.

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Veronika Sawicki

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