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Aufgabe mit Herz gelöst

Nortorf gewinnt RSH-Challenge Aufgabe mit Herz gelöst

Die von Radio Schleswig-Holstein gestellte Aufgabe ist geschafft. Hunderte von Nortorfern bildeten am Dienstag ein großes Herz in den Landesfarben und kassierten dafür von dem Radiosender 2500 Euro, die für ein soziales Projekt eingesetzt werden.

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Ein Herz in Landesfarben stellten die Teilnehmer der Challenge von Radio Schleswig-Holstein auf dem Nortorfer Marktplatz. Das Foto wurde mit einer Drohne aufgenommen.

Quelle: Boris Wittgrefe

Nortorf. Für Kinder und Jugendliche wolle er das Geld verwenden, verkündete Bürgermeister Horst Krebs den 350 bis 400 Menschen in roter, blauer und weißer Kleidung, nachdem Radio-Moderator Volker Mittmann verkündet hatte: „Nortorf hat die Challenge gemeistert!“ Um 7 Uhr morgens war im Radio die Aufgabe bekannt gegeben worden: Die Nortorfer mussten ein großes Herz auf dem Marktplatz bilden, worin so viele Menschen wie möglich in den Farben des Landes gekleidet zusammenkommen sollten. Ein Foto von diesem Herz war für die Aufgabe entscheidend. Fotograf Boris Wittgrefe schoss mit seiner Drohne das Bild für den Sieg. Den ganzen Morgen hatten die Nortorfer Zeit, ihre Aufgabe vorzubereiten. Um Punkt 12 Uhr entschied Volker Mittmann direkt vor Ort, dass die Challenge gewonnen wurde.

 „Ich dachte erst, das müsste doch zu schaffen sein“, meinte Krebs. Doch dann sei ihm aufgefallen, dass 12 Uhr unter der Woche und ohne Ferien eine recht schwierige Uhrzeit sei. Während Wehrführer Thomas Schröder mit einigen Kameraden und einem Einsatzwagen die Challenge-Zentrale auf dem Marktplatz aufbaute, fuhr der Bürgermeister los: „Ich habe noch vor 8 Uhr die Kindergärten und Schulen abgeklappert.“ Und Schröder sagte: „Wir haben uns die Finger wundtelefoniert.“ Eine Kameradin habe parallel sämtlich Internet-Foren mit Informationen und Aufrufen gefüttert.

 Ab 11 Uhr füllte sich der Marktplatz zusehends. Katja Jürgensen aus Nortorf hatte am Morgen Radio gehört und sich auf den Weg gemacht. Gerhard Glawe aus Brammer kam zufällig vorbei, und Alt-Bürgermeister Karl-Arthur Jäger-Volk hatte sich in ein weißes Hemd gekleidet und eine weiße Mütze aufgesetzt. Viele Asylbewerber unterstützten die Bewohner ihrer neuen Stadt bei dem Vorhaben, der DRK-Kindergarten war dabei, die evangelische Kindertagesstätte, die Schule an den Eichen, Mitglieder der Nortorfer Spielergarde und Mitarbeiter der Nortorfer Unternehmen. „Ganz Schleswig-Holstein blickt auf Nortorf“, so Mittmann zu der Menge. „Ganz Schleswig-Holstein wird stolz sein auf dieses Fleckchen Erde am Mittelpunkt.“ Das von den Nortorfern gebildete Herz solle symbolisch für den Mittelpunkt des Landes verstanden werden.

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