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Ein Dorf musiziert

Openair Festival Gnutz Ein Dorf musiziert

Sofort ein voller Erfolg: 400 Menschen feierten auf dem Sportplatz in Gnutz das erste Openair Festival im Dorf. Hier wohnen überdurchschnittlich viele Musiker, die sich zu diversen Bands zusammen geschlossen haben. Vom Openair zeigten sich alle begeistert. Es wird ein nächstes Mal geben.

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Alicia (16, von links), Dominik (17), Simon (18), Phillip (18), Andrea (37) und Jan Voß (43) sind spontan zum Openair nach Gnutz gekommen nachdem sie es bei Facebook gesehen hatten.

Quelle: Sven Janssen

Gnutz. Für das 1. Gnutzer Opernair Festival hatte Bürgermeister Markus Mehrens die Latte hoch gelegt. „Wenn 200 bis 300 Besucher kommen, bin ich zufrieden“, sagte er im Vorfeld. 400 feierten am Ende die vier Gnutzer Bands auf dem Sportplatz. „Wacken hat auch mal klein angefangen“, sagte Mehrens mit einem Augenzwinkern, aber nicht ohne Stolz auf die musikalische Vielfalt, die das kleine Dorf zu bieten hat.

Umgerechnet auf Kiel, müsste es in der Landeshauptstadt rund 1200 Bands geben, um im Verhältnis mit dem Dorf mitzuhalten. „Dass die Gemeinde ein solches Openair stemmt, ist eine tolle Sache“, sagte Sänger Wolfgang Sponholz von Quo vadis, die rockig gegen 22 Uhr zum Endspurt antraten und von BAP („Verdamp lang her“) Joe Cocker („You can leave your hat on“), über Klaus Lage („1001 Nacht“) bis zu Deep Purple („Smoke on the water“) und den Beatles („With al little help“) ein rundes Programm ablieferten.

Die „Rentnerband“ Jonez, die ein breites Spektrum von CCR („Lodi“) bis zu Cliff Richard („Rote Lippen soll man küssen“ ) auf die von der Gemeinde Nortorf geliehene mobile Bühne brachte, hatten auch als einzige mit „Der Wind und das Meer“ eine Eigenkomposition im Gepäck. „Eigentlich haben wir sechs eigene Stücke, die müssen wir aber erst neu arrangieren, weil uns der sechste Mann abhandengekommen ist“, sagte Sänger Norbert Seelig.

Ilka Hofer war begeistert. „Ich finde das eine super Idee, die man unterstützen muss“. Neben der Musik sei die Veranstaltung einfach auch ein Ort, um Leute zu treffen und zu schnacken, sagte Thomas Burrer (50). Jan und Andrea Voß hatten auf Facebook von dem Event gelesen, Kinder und Freunde eingepackt und sich auf den Weg gemacht.

Mit dem Trio Crossover, die sich unter anderem mit Songs Green Day, Kid Rock, Queen, Metallica und den Hooters auf der Bühne austobten, und Rhythm and Voice, die Stücke von Jimmi Cliff, Janis Joplin, Gabriella Cilmi und anderen interpretierten, war das Lineup des Abends komplett.

4000 Euro hat die Gemeinde als Veranstalter investiert und mit 5 Euro gab es einen fairen Eintrittspreis. Bei klasse Wetter ein gelungener Auftakt, fand auch der Bürgermeister. „Es gibt ein nächstes Mal, dann dürfen auch Bands von außerhalb auftreten“, sagte Mehrens.

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