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Kleinvollstedter fürchten Vollsperrung

Emkendorf Kleinvollstedter fürchten Vollsperrung

Am Ausbau der Kreisstraße 41 direkt durch den Emkendorfer Ortsteil Kleinvollstedt scheiden sich die Geister. In der zurückliegenden Einwohnerversammlung hagelte es Fragen: Während einige die kommende Sanierung mit einhergehender Vollsperrung als notwendig akzeptierten, wollten sich andere nicht mit den anstehenden Unannehmlichkeiten abfinden.

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Schilder weisen bereits auf die Sanierung der maroden Kreisstraße 41 ab dem 3. August hin.

Quelle: Nora Saric

Emkendorf. „Die gute Nachricht ist, es gibt keine Ausbaubeiträge für die Anwohner“, versuchte Bürgermeister Jochen Runge gleich zu Beginn zu beschwichtigen. „Aber Vollsperrungen müssen sein.“ Zur Klärung der Fragen waren Bauleiter Tobias Epp von der Firma Asphalt Mischwerk Eutin und Burkhard Miksch von der Straßenmeisterei Osterrönfeld des Landesbetriebs für Straßen und Verkehr Schleswig-Holstein (LBVSH) zu Gast.

 Die Sanierung der K41 wird am Montag, 3. August, beginnen. „Wir wollen in der ersten Woche nur den asphaltierten Radweg sanieren“, erklärte Miksch. Dafür müsse die Straße beginnend ab der Blauen Pforte voll gesperrt werden. Der erste Straßenbauabschnitt (10. bis 19. August) reicht von der Blauen Pforte bis zum Ehrenmal in der Emkendorfer Straße. Am 20. August beginnt der zweite Bauabschnitt bis Alt-Mühlendorf bis zum 29. August. Für beide Abschnitte muss die Straße voll gesperrt werden. Bis zum 11. September würden dann Restarbeiten erledigt wie Gräben räumen, Banketten oder Einfahrten zu den Grundstücken wieder herstellen, so Miksch weiter.

 Die Anlieger sorgten sich vor allem, ihre Grundstücke nicht mehr anfahren oder verlassen zu können. „Wir müssen das tagesaktuell sehen“, sagte dazu Epp. Er könne noch nicht absehen, wann und wie auf den Abschnitten gearbeitet werde, das sei vor allem vom Wetter abhängig.

 „Das funktioniert nicht“, warf ein Bürger ein. „Was ist denn, wenn mal ein Kind zum Arzt muss. Oder einfach zum Einkaufen fahren?“ Es werde sicherlich Zeiten geben, in denen die Anwohner kurz die Straße befahren könnten, meinte dazu Miksch, betonte aber dabei die Eigenverantwortung der Fahrer. „Es wird trotzdem Stunden und Tage geben, an denen Sie nicht durchkommen.“

 Epp bat um gegenseitiges Verständnis. „Wir sind am 11. September wieder weg. Dann werden sie jahrzehntelang Ruhe haben.“ Die Frage einer Anwohnerin, wie die Linienbusse in der Zeit fahren würden, konnte Runge nicht beantworten, die Autokraft sei allerdings bereits benachrichtigt. Die Fräsarbeiten werden voraussichtlich morgens um 7 Uhr beginnen und um 19 Uhr beendet sein, das Asphaltieren um 21 Uhr.

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