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Einkaufsmöglichkeit, Ampel, Boulebahn

Mielkendorf Einkaufsmöglichkeit, Ampel, Boulebahn

Volles Haus im Landkrug Mielkendorf: Bürgermeister Manfred Tank musste am Mittwochabend noch Stühle schleppen, so groß war der Andrang bei der Auftaktveranstaltung zum Thema Ortsentwicklung.

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Bürgermeister Manfred Tank begrüßte mehr als 50 Interessierte zur Veranstaltung in Sachen Ortsentwicklung, Kerstin Langmaack (BCS Stadt + Region) moderierte den Abend.

Quelle: Sorka Eixmann

Mielkendorf. Auch wenn es offiziell der Start sein sollte, wurde bereits im Vorfeld agiert. „Es hat ein Arbeitskreistreffen gegeben und Mitte Mai haben wir die Kinder-Detektive losgeschickt“, erklärte Kerstin Langmaack vom Lübecker Planungsbüro BCS stadt+region. Diese „Kinder-Detektive“ wurden mit Einwegkameras losgeschickt und sollten – ganz objektiv – festhalten, was sie in ihrem Dorf gut oder schlecht finden. „Die Filme werden gerade entwickelt“, so Langmaack weiter. Auch der aus Vertretern von Vereinen und Verbänden bestehende Arbeitskreis hat bereits erste Ideen festgehalten.

 Genau wie Bürgermeister Tank freute sie sich über das große Interesse auf Seiten der Bürger. „Mein Kopf ist leer. Sie sollen ihn mit Ihren Ideen und Vorschlägen füllen“, forderte sie das Publikum auf, das sich nicht zwei Mal bitten ließ. Bürgerbeteiligung sei besonders in der Ortsentwicklung ein wichtiges Thema, denn: „Sie sind mittendrin und wissen, was Sie bewahren wollen und was Sie verbessern wollen. Genau das ist das Thema der Dorfentwicklung“, erläuterte die Planerin.

 Die Schwerpunkt-Ideen aus dem Arbeitskreis lagen unter anderem in den Bereichen Bebauung – da war der Wunsch nach bezahlbaren Wohnungen für junge Leute eine mehrfach geäußerte Bitte –, Verkehr und Dorfgemeinschaft. Ähnliche, aber auch völlig andere Wünsche kamen aus den Reihen der knapp 50 Bürger. „Eine kleine Einkaufsmöglichkeit wäre toll“, sagte Stefanie Petersen. Nicolas Krause schlug vor, in der Dorfstraße Höhe Kälberkoppel eine Bedarfsampel zu installieren, um den Kindern den Weg zum Spielplatz zu erleichtern. Neben verkehrstechnischen Problemen gab es mehrere Bürger, die sich einen zentralen Treffpunkt im Ort wünschten, auch die Ansiedlung von mit umweltverträglichem Gewerbe ist eine Option.

 Im Übrigen war der Spielplatz auch Thema einer anderen Bürgerin: Sie schlug vor, aus dem Spielplatz einen Treffpunkt für Jung und Alt zu machen, zum Beispiel mit dem Bau einer Boulebahn. Jeder Vorschlag wurde von den BCS-Mitarbeiterinnen auf eine Karte geschrieben und an eine Wand gespickt, die sich in kürzester Zeit füllte.

 Auch Jugendliche durften Wünsche äußern, und so gab es für Jonte Jensen einen besonderen: „Die Sportplatzzeiten müssten geändert werden, wir dürfen nach 19 Uhr nicht mehr Fußballspielen und das ist nicht schön“, erklärte er.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
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