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Firmen in Sicht

Osterrönfelder Schwerlasthafen Firmen in Sicht

„Land in Sicht“ steht auf Tafeln an der Bundesstraße 202 Höhe Rendsburg-Süd und Osterrönfeld. Jetzt sind ansiedlungswillige Firmen in Sicht. Die Eigentümergesellschaft des nahen Schwerlasthafens plant eine 800 Meter lange Straße in die Brache und rechnet in einem Jahr mit ersten Ansiedlungen.

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 Ansiedlungswillige Firmen in Sicht: Die Rendsburg Port Authority plant eine neue Erschließungsstraße ins 80 Hektar große Gewerbegebiet südlich der Bundesstraße 202.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. 80 Hektar groß ist das Gewerbegebiet südlich der Bundesstraße 202 am Bischofskamp. Erschließungsstraßen und Ausgleichsflächen ausgenommen bleiben 50 Hektar. Die Pläne für dieses Gewerbegebiet reichen zurück bis in die 1990er Jahre. Ausgedacht haben sie die damaligen Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld, Rolf Teucher und Joachim Völschow. Noch liegt die teils mit Aushub vom Bau der benachbarten Produktionshalle des Betonbauers Bögl aufgeschütteten Fläche brach. Das soll sich jetzt ändern. Den Beginn soll eine rund 800 Meter lange Erschließungsstraße neben der Bundesstraße 202 machen.

Mit dieser Piste könnte knapp die Hälfte des Gebiets erschlossen werden, sagte Klaus Brunkert gestern. Der Rendsburger Politiker ist Aufsichtsratsvorsitzender der Rendsburg Port Authority (RPA), der das Gewerbegebiet sowie der Schwerlasthafen gehört. Die RPA ist eine gemeinsame Gesellschaft von Kreis, Rendsburg und Osterrönfeld.

Das ist der Plan: Im August wolle die RPA die Ausschreibung für die Erschließungsstraße starten, fertig solle sie zum Frühjahr 2017 sein. Brunkert rechnet mit Kosten von rund 1,5 Millionen Euro. Die RPA wolle dafür Kredite aufnehmen und diese über von angesiedelten Firmen zu zahlende Erbbauzins-Einnahmen tilgen. EU-Mittel gebe es nicht für die Straße. Die Piste soll Marie-Curie-Straße heißen. 

„Wir wollen vorrangig Firmen dort ansiedeln, die auch den Schwerlasthafen nutzen“, sagt Brunkert. Das Gebiet sei auch gedacht für Unternehmen aus der Region, die sich vergrößern wollen. 

Es könne attraktiv sein für Betriebe, die heutige und künftige Staus vor dem Kanaltunnel und der Rader Hochbrücke umgehen wollen. Brunkert wirbt für die Marie-Curie-Straße und ihre Nähe zum Rendsburger Autobahnkreuz: „Wir müssen hier etwas bieten für die Region. Das ist ein Superstandort.“

Er rechne mit der ersten Firmenansiedlung im kommenden Jahr, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende. Es gebe mehrere Interessenten und konkrete Gespräche mit ihnen. Namen wolle er nicht nennen, auch nicht Branchen. „Wenn hier die erste Firma baut, dann hat das Signalwirkung. Das erzeugt Aufmerksamkeit

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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