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Bester Technischer Zeichner

Osterrönfeld Bester Technischer Zeichner

Christoph Klein hat bei seiner Prüfung zum Technischen Zeichner Spitzenleistung erbracht. Er ist Bundesbester seines Fachs. Gelernt hat Klein bei der Unternehmensgruppe Rolf Petersen in Osterrönfeld bei Rendsburg.

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Christoph Klein bekam schon bald nach Ausbildungsbeginn Verantwortung übertragen.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Osterrönfeld. Vom Auszubildenden zur Fachkraft und das mit einer einzigartigen Spitzenleistung – Christoph Klein hat die Ausbildungsprüfung zum Technischen Zeichner der Fachrichtung Heizung, Sanitär, Klima nicht nur mit Auszeichnung bestanden. Der 20-Jährige aus Borgstedt und dem Ausbildungsbetrieb Rolf Petersen, Osterrönfeld ist aus der dreieinhalbjährigen Lehrzeit mit 97 von 100 möglichen Punkten auch als die Nummer Eins im Lande und sogar im Bundesgebiet hervorgegangen.

Der Spitzenleistung folgte Anerkennung auf höchster Ebene. Die Industrie- und Handelskammer Kiel ehrte zusammen mit Ministerpräsident Torsten Albig jetzt  den Ausbildungsbesten. Und am 14. Dezember will Arbeitsministerin Andrea Nahles in Berlin den Borgstedter zusammen mit anderen Bundesbesten auszeichnen. Klein freut sich auf den Termin: „Das ist eine schöne Anerkennung der eigenen Leistung und für den Betrieb.“

Berechnen und Zeichnen von Isolierungen, Rohrleitungen, Heizkörpern, Bestellung der Materialien und Beratung der Kunden - „der Beruf mit seinen vielfältigen Aufgaben hat mich von Anfang an interessiert“, sagt der ehemalige Realschüler der Heinrich-Heine-Schule in Büdelsdorf. Er sei fleißig gewesen, habe aber auch sehr viel vom Betrieb vermittelt bekommen. „Ob Zeichner, Ingenieure oder Meister, sie alle haben mich immens gefördert.“ Er habe schon bald nach Ausbildungsbeginn Verantwortung übertragen bekommen, durfte selbstständig arbeiten. „Das hat meine Begeisterung noch gesteigert.“

Seit September bereitet sich Klein auf die Fachhochschulreife vor. Ein Studium zum Ingenieur soll folgen. Nebenbei ist der 20-Jährige 30 Stunden monatlich im Ausbildungsbetrieb tätig. „Ich dokumentiere die von der Firma in der Elbphilharmonie in Hamburg verwendeten Materialien“, erzählt der Zeichner.

Stephan Ernst-Petersen würde Klein gerne auf Dauer wieder einstellen. „Wir haben schon frühzeitig gemerkt, dass Leistungsfähigkeit und Eigenständigkeit außergewöhnlich sind“, sagt der Prokurist. Das Prüfungsergebnis sei eine großartige Werbung für den Betrieb. „Junge Menschen erfahren, dass bei uns erstklassig ausgebildet wird.“

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