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Logenplatz für Wohnmobile

Osterrönfeld Logenplatz für Wohnmobile

Der Fährberg in Osterrönfeld ist ein Logenplatz am Nord-Ostsee-Kanal mit Blick auf Traumschiffe, Kreishafen, Eisenbahnhochbrücke und Schwebefähre. Ein Geschäftsmann aus der Gemeinde will ihn zum Stellplatz für 20 Wohnmobile machen.

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Der Fährberg in Osterrönfeld ist ein Logenplatz am Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Osterrönfeld. Es ist ein Grundstück, das zum Verweilen und Schauen einlädt: Hanglage mit Blick auf nahe vorbeifahrende Kreuzfahrtschiffe, Eisenbahnhochbrücke und Schwebefähre. Seit etwa 15 Jahren will die Gemeinde Osterrönfeld das 3600 Quadratmeter große Filetstück auf einer Böschung am Nord-Ostsee-Kanal für den Tourismus vermarkten. Nach mehreren vergeblichen Anläufen gibt es jetzt erstmals ein Konzept zur touristischen Nutzung eines Unternehmens der Wohnmobilbranche aus Osterrönfeld.  

„Ja, wir sind an dem Grundstück interessiert“, bestätigte Kai Eichstedt auf Nachfrage dieser Zeitung. Der Geschäftsführer von Caravanpark Spann an sprach davon, dass die Firma das Grundstück erwerben möchte. „Dort wollen wir etwa 20 Wohnmobilstellplätze, sanitäre Anlagen, vier Doppelzimmer und ein Bistro errichten.“ Das Unternehmen kenne sich aus mit dem Betrieb eines Stellplatzes. „Wir haben bis Ende Mai vier Jahre lang den Wohnmobilpark am Kanal in Schacht-Audorf erfolgreich betrieben“, sagte Eichstedt. Inzwischen befindet sich der Platz in Eigenregie der Gemeinde.  

Eichstedt schwärmt von dem Sahnestück in Osterrönfeld. „Das Ensemble aus Kanal, Schiffe, Hochbrücke, Fähre und kurzem Weg in die Innenstadt von Rendsburg ist einzigartig.“ Das Gelände sei ein attraktiver Anziehungspunkt für Wohnmobilisten. Auf einer Werbetafel nennt Osterrönfeld einen Kaufpreis von 297.000 Euro plus Anschlussbeiträge. „Alles in allem rechnen wir mit einer Investition von etwa 1,2 Millionen Euro“, teilte Eichstedt mit.

Bernd Sienknecht ist froh, dass jetzt endlich Schwung in die touristische Vermarktung kommt. Der Bürgermeister räumt ein: „Unsere Planung mit einem Hotel haben wir aufgegeben.“ Wichtig sei jetzt, dass auch eine vernünftige Gastronomie entsteht. Sienknecht betonte: „Es sind noch viele Fragen zu klären.“ Eine Grundsatzentscheidung soll jedoch in der Sitzung der Gemeindevertretung am 2. Juli um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus fallen. Der Bürgermeister geht von einer breiten Zustimmung aus. „Die ist auch aus Empfehlungen vorangegangener Ausschusssitzungen hervorgegangen.“ Bis zur Realisierung werde es noch mindestens ein Jahr dauern.“

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