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Hüftschwung und Rhythmen in Kronshagen

Ostseepokal Hüftschwung und Rhythmen in Kronshagen

Wenn ein paar Tage vor Weihnachten das Bürgerhaus in Kronshagen festlich geschmückt und die Parkplatzsituation rund um den großen Saal sehr angespannt ist, dann ist wieder Turnierzeit der Sonderklasse am Rande von Kiel.

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Zaklina Sola und Artur Freimanis kamen aus Lettland nach Kronshagen.

Quelle: Sonja Paar

Kronshagen. Seit 29 Jahren organisiert die Tanzsportabteilung des TSV Kronshagen kurz vor dem großen Fest das einzige Internationale Tanzturnier Norddeutschlands.

„Wir haben vor drei Jahrzehnten mit diesem Einladungsturnier begonnen, um unseren Tanzpaaren die Möglichkeit einer Gegeneinladung zu ermöglichen“, erklärt Margarita Heere. Das Turnier ist geblieben und für viele der tanzbegeisterte Paare aus der Region rund um Kiel ist diese besondere Einstimmung auf Weihnachten gar nicht mehr wegzudenken. Gut 300 Gäste sitzen an den Tischen rund um die große Tanzfläche. Die meisten Paare bestellen die Karten für das kommende Jahr bereits während des Turnierabends.

Im 29. Jahr ist der Ostseepokal, der großen Preis des Ministerpräsidenten, in Lateinamerikanischen Tänzen ausgelobt. „Im vergangenen Jahr in den Standarttänzen hatten wir auch Tänzer aus Schleswig-Holstein, aber in der diesjährigen Kategorie gibt es hier im Norden keine Spitzentänzer“, erklärt Heere.

Sieben Tanzpaare aus Pforzheim, Dänemark, Lettland und Litauen sind zum Turnier gekommen. Unter ihnen sind auch die Weltranglisten zehnten Louise Heise und Umberto Gaudinou aus Dänemark. Für die schnellen hüftschwungbetonten Bewegungen in Rumba, Samba oder Cha-Cha-Cha in der Leistungsklasse des Ostseepokals muss man noch sehr beweglich sein. Die Paare, die gegeneinander antreten sind zwischen 19 und 23 Jahre alt.

Hier finden Sie Fotos vom Ostseepokal 2015 in Kronshagen.

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Ein letztes Zurechtzupfen der Kleider, ein, zwei Drehungen zu Warmwerden, noch einmal die Schuhsohlen anfeuchten, um nicht auf der Tanzfläche auszurutschen, dann geht’s los. Die Kampfrichter aus drei verschiedenen Ländern lassen ihren fachkundigen Blick schweifen. Bewerten Ausdruck, das Zusammenspiel, den Wechsel aus schnellen und langsamen Bewegungen. Die Paare drehen sich rasant, flirten mit dem Publikum und fegen ausdrucksstark über das Parkett. Umberto Gaudinou und Louise Heise zeigen warum sie zur Weltklasse gehören. Die Beiden tanzen bereits seit acht Jahren zusammen. Gaudinou wirbelt seine zierliche Partnerin über die Tanzfläche. Auch  Stepanov und Ksenya Rybina, derzeit auf Platz 20 der Weltrangliste begeistern das Publikum. Pro Tanzrunde scheiden die schlechtesten Paar aus.

Die Kampfrichter bewerten in der Endrunde offen. Zeigen ihr Ranking der verbliebenen fünf Paare in Zahlen. Nach drei Runden mit Jive, Paso-Doble, Rumba, Cha-Cha-Cha und Samba steht fest:

Umberto Gaudinou und Louise Heise aus Dänemark siegen wie erwartet in allen Tänzen souverän vor Maxim Stepanov und Ksenya Rybina vom Tanzclub Schwarz-Weiß-Club Pforzheim die sich knapp vor Jokubas Venckus und Migle Klupsaite aus Litauen behaupten konnten.                    

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