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Pläne für ein Begegnungszentrum

Flintbek Pläne für ein Begegnungszentrum

Ein Begegnungszentrum in Flintbek – die Pläne von Pädiko wurden im Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur und Soziales vorgestellt. Eine interessante Idee, über die in der Kommunalpolitik nachgedacht werden soll, aber auch die Kosten werden dabei nicht aus den Augen gelassen.

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Die „Pfütze“ (Haus der Jugend) in Flintbek könnte zum neuen Begegnungszentrum werden, Pläne hat Pädiko vorgelegt.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. „Es ist eine lohnenswerte Geschichte, die uns der Verein für pädagogische Initiativen und Kommunikation präsentiert hat“, fasste Bürgermeister Olaf Plambeck die Vorstellung während der Sitzung zusammen. Pädiko hat das Ziel, einen zentralen Ort für Begegnungen zwischen verschiedenen Menschen zu schaffen. „Dabei sollen zusätzliche Freizeitangebote installiert werden, unter anderem ist eine Boulderwand in Planung“, erläuterte Plambeck. Kickern, Slackline, ein kleiner Trainingsbereich mit einem Boxsack sowie Tischtennis gehören ebenfalls zur Ausstattung. Die Gesamtkosten belaufen sich bei den Sachausgaben auf rund 134000 Euro.

 „Förderfähig sind laut Pädiko beispielsweise durch die Aktion Mensch Personal- und Sachkosten in Höhe von bis zu 70 Prozent, Investitionskosten können bis zu 30 Prozent gefördert werden“, so der Verwaltungschef. Genau diese würden auf die Gemeinde zukommen. „Das Haus der Jugend, unsere Pfütze, steht seit drei Jahrzehnten und müsste entsprechend renoviert und umgebaut werden. Unter anderem braucht die Boulderwand eine Raumhöhe von vier Metern.“ Mit geschätzten 60 000 Euro wäre die Gemeinde am Umbau beteiligt – eine große Summe.

 Das sagt auch Wiebke Stöllger, Fraktionschefin der CDU in der Gemeindevertretung. „Das Kompaktangebot mit Boulderwand finden wir toll, denn wir wissen auch, dass das Angebot der Pfütze attraktiver werden muss.“ Das Aber schließt sich an: „Wir haben aber auch eigenes Personal, das wir für neue Angebote einsetzen können und müssen“, so Stöllger. Auch stehe hinter der Finanzierung noch ein großes Fragezeichen, betonte Stöllger weiter. Ähnlich sieht es Helmut Groß, Fraktionschef der UWF. „Die Kosten und Fördermaßnahmen sind noch unklar, so dass eine Entscheidung noch schwer zu fällen ist. Aber ein Begegnungszentrum ist natürlich eine gute Sache“, ist Groß sicher. „Wir sollten die weiteren Diskussionen abwarten“, so Groß.

 Die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur und Soziales hat ebenfalls Gefallen an den vorgestellten Plänen gefunden. Ein „Aber“ gehört für Susanne Sörensen (SPD) allerdings auch in die künftige Debatte. „Die Kosten müssen in einem guten Verhältnis stehen“, betonte sie. Das Angebot sei toll, weil es das Haus der Jugend in Flintbek sehr attraktiv mache. „Grundsätzlich sind die Stimmen positiv, nun müssen wir anfangen, die Kosten zu ermitteln“, kommentierte Plambeck.

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Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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