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Umzug in vertrautes Gelände

Nortorf Umzug in vertrautes Gelände

Die Stadt ist kein unbeschriebenes Blatt für den neuen Pastor, der ab Juli das Team der Kirchengemeinde Nortorf ergänzen wird. Christoph Tretow ist der Name des Wattenbekers, der den Pfarrbezirk I von Vorgängerin Babette Lorenzen übernehmen wird.

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Hanns Lothar Kaempfe (links), Vorstand des Kirchengemeinderats, und seine Stellvertreterin Pastorin Anna Trede freuen sich über den Neuzugang. Pastor Christoph Tretow wird ab Juli den Pfarrbezirk I in Nortorf übernehmen.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Tretow kennt Nortorf gut, weil sein Patenkind hier lebt. Sie ist die Tochter von Frank Conrads, der selbst Pastor in der Gemeinde und früher einmal Tretows Vikar war. Die neue Stelle sei für ihn „eine gute Mischung aus vertrautem Gelände und neuen Herausforderungen“. 20 Jahre lang war Tretow als Pastor in Flintbek tätig, also fast in der Nachbarschaft. Mit seiner Frau lebt der 57-Jährige in Wattenbek. Die beiden erwachsenen Kinder sind bereits aus dem Haus.

 „Ich habe nach neuen Herausforderungen gesucht“, versucht Tretow seinen Umzug zu erklären. Nach einer kurzen Zeit in Kaltenkirchen habe er immer wieder Vertretungen im Kirchenkreis Altholstein übernommen. „Nach einer Zeit der Neuorientierung habe ich mich entschieden, mich in Nortorf zu bewerben.“ Frank Conrad habe schließlich auch immer gerne hier gearbeitet, meint Tretow und lacht. Ihn reizt es, sich neue Schwerpunkte setzen zu können. Die Konfirmanden- und Kindergartenarbeit interessiere ihn besonders. Und da in seinem Bezirk zwei Seniorenhäuser angesiedelt seien, würde er gerne mehr mit den älteren Leuten arbeiten. Auch auf die Zusammenarbeit mit Kirchenmusiker Ulrich Hein freue er sich sehr.

 Der gebürtige Lübecker wird eine Dienstwohnung in Nortorf beziehen. Die Gemeinde sucht noch nach einer geeigneten, denn im Pastorat direkt neben der St. Martin Kirche müssten noch einige Arbeiten erledigt werden, erzählt Pastorin Anna Trede. Man werde ihn häufig auf dem Rad antreffen, so Tretow. Auf dem Rennrad, „das ideale Fortbewegungsmittel“. „Man könnte einen Fahrrad-Gottesdienst machen“, fällt ihm spontan ein. Anna Trede und Hanns Lothar Kaempfe sind begeistert: rund um die Kirche, spekulieren die beiden weiter. Tretow plant, demnächst seine Gemeinde, den nord-westlichen Teil Nortorfs und die Dörfer Groß Vollstedt, Bokel, Ellerdorf, Warder und Brammer, mit dem Fahrrad zu erkunden.

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