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Ein Funkmast sorgt für Ärger

Penny-Neubau in Molfsee Ein Funkmast sorgt für Ärger

Ein Funkmast, der zurzeit auf dem Dach des ehemaligen Aldi-Markts in Molfsee steht, sorgt für Ärger. Der knapp 19 Meter hohe Mast soll in den Neubau-Plänen für Penny auf der Aldi-Fläche verlegt werden – ausgerechnet in die Sichtachse eines Wohnhauses. Nun gibt es eine Sondersitzung im Bauausschuss.

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Der Funkmast wird nach dem Neubau von Penny ebenfalls wieder aufgestellt. Noch wird diskutiert, wohin er soll.

Quelle: Sorka Eixmann

Molfsee. Die jüngst vorgelegte Planung für das Neubaugebiet für einen Penny-Markt auf dem ehemaligen Aldi-Gelände gefiel den Bauausschussmitgliedern, die den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss fällen sollten, nur aufgrund des Standorts für den Funkmast nicht. Laut Planung soll der Mast an die hintere Grundstücksgrenze verschoben werden, direkt vor die Balkone eines Mehrfamilienhauses – damit konnte man sich fraktionsübergreifend nicht anfreunden.

Als 2014 der Edeka-Markt seine Tore schloss und im April 2016 dann auch Aldi weg zog, war die Lücke in der Lebensmittelversorgung in Molfsee-Dorf groß. Einzig die Bäckerei Leefen hielt durch und blieb an dem Standort. Nach vielen Gesprächen konnte Bürgermeisterin Ute Hauschild 2016 gute Nachrichten präsentieren. Die Firma Rewe plant den Bau eines Penny-Markts mit einer Ladenfläche von rund 800 Quadratmetern.

Bürgervorsteher Rolf-Dieter Güth erklärte: „Der Mast ist in einer Sichtachse, der muss woanders hin.“ Zustimmung gab es von Ute Hauschild: „Auch mir gefällt der Standort nicht.“ Bauamtsleiter Peter Krebs betonte: „Penny ist in der Pflicht, einen Funkmast zu bauen, aber auch den Markt, zu bauen.“

Einen Auslegungsbeschluss unter Vorbehalt zu beschließen, darauf wollten sich die Kommunalpolitiker nicht einlassen. Mit der Maßgabe, den Funkmast an eine andere Stelle zu setzen, hofft man in Molfsee auf eine bürgerverträgliche Alternative und setzt auf eine Sondersitzung des Bauausschusses.

Von Sorka Eixmann

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