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Planer besichtigen den Ortskern

Kronshagen Planer besichtigen den Ortskern

Die ersten fünf Häuser fallen in gut einem Monat – jetzt wird der Wille zur Ortskernentwicklung in Kronshagen bald sichtbar sein. Am Freitag, 2. Oktober, um 10 Uhr beginnt im Bürgerhaus das Auftaktkolloquium für die am Wettbewerb teilnehmenden Büros. Sie sollen Ideen für die künftige Gestaltung ausbrüten.

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Jetzt werden die Arichtenbüros Ideen für den Ortskern entwickeln. Bürgermeister Uwe Meister (links) zeigt auf den Wettbewerbsbereich. Von links: Michael Behrens (GOS), Uwe Hielscher (Bauamt), Ronald Ruff (GOS) und Volker Zahn (Verfahrensmanager).

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Das Auswahlgremium tagte zum Monatsbeginn nicht. Es sollte aus den Einsendungen der Architektenbüros zehn auswählen, die am Wettbewerb teilnehmen. Doch so viele gibt es gar nicht. Lediglich sieben können sich der Zukunftsaufgabe stellen – ob auch alle zusagen, ist wegen noch ausstehender Antworten nicht sicher.

 Welche Büros gehören zu diesem überschaubaren Kreis? „Da es sich um ein anonymes Verfahren handelt, dürfen Namen nicht genannt werden“, sagt Verfahrensmanager Volker Zahn. Nur so viel kann er bestätigen: Je zwei Büros kommen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin, eines aus Köln. „Wir können zufrieden sein“, sagt Michael Behrens vom Sanierungsträger, der Kieler Gesellschaft für Ortsentwicklung und Stadterneuerung (GOS). Die in Kronshagen zu lösende Aufgabe ist interessant, aber offenbar nicht für jeden lukrativ genug.

 Am Freitag kommender Woche werden die Architekten den Ortskern unter die Lupe nehmen. „Das Rückfragekolloquium ist fester Bestandteil des Wettbewerbs, da nicht alle Teilnehmer Kronshagen kennen“, erläutert Zahn. Die Büros kennen bisher nur die 35 Seiten starke Aufgabenstellung aus der Auslobung des Wettbewerbs. Am Kolloquium nehmen auch die Fach- und Sachpreisrichter sowie ihre Stellvertreter und die Sachverständigen teil – insgesamt etwa 40 Personen. Auf Initiative von Bürgermeister Uwe Meister können die Kronshagener unmittelbar dabei sein – ein Novum in solchen Verfahren.

 Zahn hofft auf Unterstützung durch den Wettergott. Denn vom Bürgerhaus wird sich der Tross gegen 11 Uhr auf den Weg zum Ortszentrum machen, um dort die beiden Entwicklungsbereiche nördlich und südlich der Kieler Straße in Augenschein zu nehmen. „Volkes-Stimme ist durchaus förderlich für die Arbeit der Büros“, betont Zahn. Vom Rathaus führt der Weg zu den Versorgungsbetrieben und den Elac-Grundstücken zum Kathweg. Im Anschluss werden der Bahnhaltepunkt, die Grünanlage und Ladenzeile sowie der Parkplatz hinter „Seemann“ und der Wohnungsbaustandort Seilerei besichtigt. Zum Abschluss gegen 13.30 Uhr erhalten die Büros Modellplatten, die zur Tagung des Preisgerichtes am 27. November in das 1,80 mal 1,50 Meter große Gesamtmodell vom Ortskern gesteckt werden können.

 Doch vorher rücken die Bagger an. Ende Oktober/Anfang November sollen die nicht mehr bewohnbaren Häuser Kathweg 2a+b, 4 und 6 sowie Kopperpahler Allee 11 abgerissen werden. Anwohner des Kathwegs hatten das Vorgehen im jüngsten Bauausschuss kritisiert, da es für längere Zeit ein „unschönes Bild“ schaffe. „Der Abriss ist Beschlusslage. Wir wollen ein Zeichen setzten, dass es endlich losgeht“, sagte Michael Behrens. Zudem stünden die Fördermittel von Bund und Land dafür bereit. Zunächst muss aber der Kampfmittelräumdienst des Landes den Untergrund der betroffenen Gelände nach Kriegsaltlasten untersuchen. Im Anschluss sollen die freigeräumten Grundstücken begrünt und eingezäunt werden, um Parken zu verhindern.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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