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Zahl der Straftaten leicht gestiegen

Kriminalstatistik Zahl der Straftaten leicht gestiegen

Deutlich mehr Sexualstraftaten und wesentlich weniger Raubfälle beschäftigten die Polizei im Kreis Rendsburg-Eckernförde im vergangenen Jahr. Insgesamt, so die aktuelle Kriminalstatistik, ist die Zahl alle Taten in Kreis gegenüber 2015 leicht gestiegen. Den größten Teil bilden Diebstähle.

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Der Rendsburger Kripo-Chef Stephan Marks (links) und Revierleiter Andreas Tix stellten die Kriminalstatistik vor.

Quelle: Gunda Meyer

Rendsburg. Das zeigt die aktuelle Kriminalstatistik, die der Rendsburger Kripo-Chef Stephan Marks und Revierleiter Andreas Tix am Mittwoch vorstellten.

Insgesamt wurden 13705 Straftaten im Kreis und 4102 in der Stadt Rendsburg registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg um 3,9 beziehungsweise 6,7 Prozent. Den Hauptteil machen schwere und leichtere Diebstähle (Kreis: 5796, Stadt: 1594) sowie Rohheitsdelikte (Kreis: 2055, Stadt: 694) aus.

190 Sexualstraftaten gab es im Kreis, im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl um 54,5 Prozent. „Das liegt am deutlichen Anstieg bei der Verbreitung von kinderpornographischem Material“, erklärt Marks. Von den 132 Sexualstraftaten, die auf dem Rendsburger Revier bearbeitet wurden, hatten 55 diesen Tatbestand, im Vorjahr waren es nur 5. Dafür gingen die Fälle der Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung zurück von 36 auf 21 Taten. Keine Veränderung bei den Sexualstraftaten gab es bei der Stadt Rendsburg, die Zahl blieb konstant bei 35 Fällen.

Positive Nachrichten hatten die Beamten mit Blick auf die Raub-Fälle. Hier nahm die Zahl auf Kreisebene von 101 auf 84 Delikte ab. Auch in der Stadt Rendsburg sank die Zahl von 51 auf 31 Fälle.

Im Stadtgebiet gibt es dafür andere Probleme: Mit 79 Wohnungseinbrüchen gab es 23 mehr als im Vorjahr. „Wir hatten in dem Bereich 2015 aber auch den geringsten Wert seit zehn Jahren“, erklärt Marks, betonte aber gleichzeitig: „Wir sind alarmiert.“ Mit mehr Streifen aber auch Aufklärungs- und Präventionsaktionen will die Polizei dem entgegenwirken.

Bei der Aufklärungsquote liegt die Stadt Rendsburg mit 60,4 Prozent deutlich über dem Landesschnitt von 54,5 Prozent, der Kreis liegt leicht darunter (52,6 Prozent).

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