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Polizeibeamter will Bürgermeister werden

Polizeibeamter will Bürgermeister werden

Jetzt wird’s in Kronshagen allmählich spannend: Einen Monat nach der SPD hat nun auch die CDU mit Ingo Sander ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl gekürt. Nach Angaben von Ortschef Bernd Carstensen wurde der 41-Jährige einstimmig gewählt. Entscheidend seien zwei Qualitäten gewesen: tiefe Verwaltungskenntnis und langjährige Führungserfahrung. Den Nachfolger für Amtsinhaber Uwe Meister wählen die Kronshagener am 21. Februar 2016.

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Die CDU Kronshagen hat Ingo Sander (41) einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl erkoren.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Ingo Sander ist seit 25 Jahren Polizeibeamter. Der in Borgstedt Aufgewachsene war an verschiedenen Stationen tätigt, darunter der Bereitschaftspolizei. Seit 1995 ist er mit Führungsaufgaben betraut; derzeit leitet er das Sachgebiet Technische Ausstattung der Landespolizei. Stillstand ist nicht seine Sache. 1997 absolvierte Sander das Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an der Fachhochschule in Altenholz; bald darauf studierte er nebenberuflich in Berlin Europäisches Verwaltungsmanagement und schloss 2006 mit dem Master ab.

 Im Kronshagener Rathaus ist Ingo Sander kein Unbekannter. 2013 wurde er für die CDU-Fraktion bürgerliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr. In die Partei trat er aber erst im vergangenen Jahr ein. Die Kommunalpolitik blieb für ihn nicht ohne Folgen. „Sie weckte mein Interesse an der Arbeit des Bürgermeisters“, sagt Sander, der sich für den Chefposten als gut qualifiziert sieht. Nachdem er Gespräche mit seiner Familie geführt hatte, warf er seinen Hut in den Ring. In Kronshagen wohnt Sander mit seiner Frau seit 2004. Das Paar hat zwei Kinder. „Ich fühle mich hier pudelwohl“, sagt er. Seine Familie genieße die kurzen Wege zur Kita, zum TSV und zur Kirche.

 Als Chef der Verwaltung will er „mit allen Bürgern und Fraktionen an einem Strang ziehen“. Er ist sich bewusst, dass es vornehmlich die Aufgabe eines Bürgermeisters ist, die Beschlüsse der Politik umzusetzen. Dennoch will er auch einen eigenen Stil prägen: „Ich stehe für Offenheit, Transparenz und Klarheit.“ Wie im Freizeitfußball sieht er sich auch als möglicher Chef der Verwaltung als „Mannschaftssportler“. Er setze auf Kooperation, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Bei schwierigen Entscheidungen scheue er sich aber nicht, „den Knoten selbst durchzuschlagen“. Stillstand widerstrebt ihm auch bei der Aufgabenerfüllung: „Ich will Ziele erreichen“, sagt er energisch. Dabei müsse jedoch Nachhaltigkeit und nicht Aktionismus im Vordergrund stehen: „Mit dem Geld der Bürger muss sorgsam umgegangen werden.“

 Seinen Wahlkampf will Ingo Sander damit beginnen, dass er sich zunächst bei allen politischen Gruppierungen vorstellt und seine Zusammenarbeit anbietet. „Da ich parteipolitisch noch neu bin, ist es glaubhaft, dass ich mit allen an einem Strang ziehen möchte“, sagt er. Danach will er Kronshagen noch besser kennenlernen und mit Vereinen sowie Verbänden Kontakt aufnehmen, „um zu hören, wo der Schuh drückt“.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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