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Sieger-Entwurf braucht noch Nachbesserung

Ortskern Kronshagen Sieger-Entwurf braucht noch Nachbesserung

Die Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbs für den Kronshagener Ortskern haben die erste politische Hürde genommen. Der Bauausschuss segnete die Ergebnisse am Dienstagabend einstimmig ab, machte dem ersten Preisträger aber Vorgaben für die Überarbeitung. Heute beschließt die Gemeindevertretung.

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Der Wettbewerbsbeitrag des Preisträgers für die Neugestaltung des Ortskerns sieht eine Verlagerung der Versorgungsbetriebe Kronshagen vor. Der Bauausschuss fordert eine Überarbeitung, in der vom Erhalt der VBK am Standort ausgegangen wird.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Bereits Ende Januar/Anfang Februar wird mit dem ersten Preisträger, der Hamburger Arbeitsgemeinschaft der Landschaftsarchitekten Hahn, Hertling, von Hantelmann sowie der APB Architekten, über die Auftragsvergabe verhandelt. Damit schließt das streng formalisierte Wettbewerbsverfahren ab. Das Protokoll der Preisgerichtssitzung vom 27. November erhielten sämtliche Gemeindevertreter erst am Sitzungstag. Es musste zunächst von der Vorsitzenden, der Fachpreisrichterin Ingrid Spengler aus Hamburg, genehmigt werden.

 „Der erste Preis hat die mit Abstand qualitätsvollste Arbeit geleistet“, sagte Verfahrensmanager Volker Zahn im Ausschuss. Dennoch empfiehlt das Preisgericht einstimmig, den mit 12000 Euro Preisgeld ausgestatteten Beitrag, in bestimmten Bereichen weiter zu entwickeln. Dabei geht es vor allem um das Bebauungskonzept für das Grundstück Seilerei. Es sieht eine zweigeschossige Neubebauung vor. „Gefordert war aber eine drei- bis viergeschossige Wohnanlage“, erläuterte Zahn.

 Probleme hatte das Gremium auch mit der Lage des Wohn- und Geschäftshaus an der Kieler Straße. Es würde die Sicht auf das denkmalgeschützte Sparkassen-Gebäude beeinträchtigen. Deshalb soll die Bauflucht des Neubaus nach Norden versetzt werden.

 Auch beim Rathaus gibt es Optimierungsbedarf: Es ist zu prüfen, ob die Tiefgarage des Rathauses, die jetzt von Süden angefahren wird, auch von Norden erreicht werden könnte. Nach Ansicht des Preisgerichtes ließe sich damit die Trennung zwischen Rathaus und künftigem Marktplatz aufheben.

 Für Verunsicherung sorgte im Ausschuss, dass der Preisträger von einer Verlagerung der Versorgungsbetriebe Kronshagen (VBK) ausgeht. Iris Blumtritt (UKW) monierte, dass dies in den Bearbeitungsempfehlungen fehle. Ihre Sorge war, dass bei einem Beschluss die Verlagerung abgesegnet werden würde. „Damit ist kein Präjudiz verbunden“, versicherte Michael Behrens vom Sanierungsträger GOS. Das sei zwar ein Programmziel, aber es bedeute nicht, dass es auch erreicht werde. Der Preisträger soll sein Konzept hinsichtlich des Erhalts der VBK überarbeiten.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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