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Der Wachmann bleibt

Kreishaus in Rendsburg Der Wachmann bleibt

Der Wachmann im Kreishaus Rendsburg wird zur Dauerlösung. Es gehe um das Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter, sagte Nina Fiedler, Leiterin der Zentralen Dienste am Mittwoch. Die Verwaltung stellt für die Aufgabe im kommenden Jahr 35000 Euro zur Verfügung. Der Sicherheitsdienst ist seit Anfang März im Kreishaus.

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Der Wachmann bleibt im Kreishaus an der Kaiserstraße in Rendsburg.

Quelle: Malte Kühl

Rendsburg. Zunächst sicherten Wachleute zwei Eingänge zum Kreishaus. Der Haupteingang an der Kaiserstraße war gleichzeitig geschlossen. Auslöser waren Konflikte mit Personen, die Hausverbot haben. Unter anderen ging es um einen als aggressiv eingestuften Mann, dem der Kreis damals eine Ordnungsverfügung zustellte. Den Wachdienst hatte Landrat Rolf-Oliver Schwemer in Absprache mit der Polizei eingesetzt. Die Bewachung hatte großes Aufsehen erregt. Nie zuvor hatte es das im Kreishaus gegeben.

„Zwei bis dreimal“ sei der Wachschutz inzwischen im Einsatz gewesen, sagte Nina Fiedler. Inzwischen gibt es keine Eingangskontrollen mehr. Nur noch ein Wachmann ist im Rendsburger Kreishaus. Der soll bleiben. „Es ist sinnvoll. Die Mitarbeiter fühlen sich sicherer. Jeder Mitarbeiter hat eine Kurzwahlnummer.“ Mit dieser könnten die Angestellten und Beamten das Handy des Wachmanns schnell anrufen.

Der Wachmann sei zu den Öffnungszeiten im Kreishaus präsent und jederzeit ansprechbar, sagte die Angestellte. Er patrouilliere durch die Flure und Treppenhäuser, hauptsächlich da, wo viel Publikums unterwegs ist. Andere Kreisverwaltungen schützen ihre Mitarbeiter ähnlich, sagte die Leiterin der Zentralen Dienste. Für die Bewachung des Kreishauses in der Kaiserstraße in Rendsburg und anfangs auch der Kfz-Zulassungsstelle in der Rendsburger Straße in Eckernförde habe der Kreis 53000 Euro in diesem Jahr ausgegeben.

Die Kreisverwaltung hatte zuletzt auch geprüft, eigenes Personal für die Bewachung einzusetzen, das aber als zu aufwendig wieder verworfen. So wäre den Angaben zufolge eine spezielle Schulung nötig gewesen. Und der Kreis hätte mindestens einen zweiten Mitarbeiter ausbilden müssen, damit dieser bei Krankheit oder Urlaub einspringen kann. Außerdem hätte die Kreisverwaltung Einsatzpläne für den eigenen Sicherheitsdienst schreiben müssen. Ein privater Sicherheitsdienst sei flexibler. Der Personalrat stehe hinter der Entscheidung.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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