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Er machte Gedanken zu Hits

Purple Schulz in Bordesholm Er machte Gedanken zu Hits

Purple Schulz griff in Bordesholm wieder zur Gitarre: Freundschaftliche Momente und gegenseitige Sympathie prägten das bejubelte Konzert des Sängers und Komponisten beim Auftritt im Savoy.

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Begeisterte mit alten und neuen Songs: Purple Schulz im Savoy Bordesholm.

Quelle: Beate König

Bordesholm. „Da ist das Autogramm!“ Mit leuchtenden Augen zeigte Verena Caspari Purple Schulz seine Unterschrift auf ihrer ersten Levis-Jeans. Fan und Star schauen begeistert. Denn der Stoff ist 23 Jahre alt und die Schrift nur leicht verblichen. „Purple wollte, dass ich die Hose mitbringe,“ erzählt die 38-Jährige nach der letzten Zugabe kurz vor Mitternacht. „Meine Mutter hatte lange dafür gearbeitet, dass ich mir die Jeans kaufen konnte,“ erzählt sie Purple.

„Du kannst Dir nicht vorstellen, was für Arger es gab, als sie den Schriftzug sah.“ Die beiden plaudern wie gute Freunde. Dann gibt Purple wieder eine persönliche Unterschrift: Ein Comic-Bild in seinem Buch für die Mutter. Mit einer sehr netten Entschuldigung.

Die Texte sind oft eigene Geschichte

Verena Caspari hat jeden Text mitgesungen. Wie die meisten der Gäste verbindet sie mit den Hits des Musikers aus Köln ein Stück eigene Geschichte. „Ich will weg!“, erzählt Zuschauerin Ulrike Piert in der Pause, war ihr eigener Wunsch nach Freiheit: „Ich bin in der DDR groß geworden.“ Sie feierte den Künstler, der ihre Gedanken zu einem Hit machte, mit einer Freundesgruppe aus ganz Norddeutschland, die sich das Motto von Purple Schulz als Fan-Shirt auf die Brust geschrieben hatte:  „Ich bin so und nicht anders.“

Wolfgang Huperz dagegen interessiert sich für die Texte der neuen Songs des Künstlers. Denn neben  „Verliebte Jungs“ und „Kleine Seen“, macht Purple Schulz Singer-Songwriter-Musik. Aktuelle Reflexe auf die Kriegsgreuel in Aleppo, Nachdenkliches über den Umgang mit der Demenz des Vaters. 

So mancher Mann ist an der Seite seiner Frau dabei. „Damit sie heute Abend wieder mit nach Hause kommt", verrät Harald Gripp. Purple ist einfach zu nett.

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