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Gemeinsam gegen neue Windräder

Quarnbek/Melsdorf Gemeinsam gegen neue Windräder

Der Bau von drei Windkraftanlagen in Quarnbek hat die benachbarten Gemeinden einst entzweit. Jetzt haben Quarnbek und Melsdorf ein gemeinsames Ziel: Sie wollen keine weiteren Windräder auf Quarnbeker Gebiet.

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Ende 2016 gingen drei Windräder in Quarnbek ans Netz. Weitere Anlagen wollen jetzt weder die Quarnbeker noch die Melsdorf.

Quelle: Torsten Müller

Quarnbek/Melsdorf. Anlass für die gemeinsame Sorge ist die Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplanes sowie des Regionalplanes für den Planungsraum 2 zur Ausweisung von Eignungsgebieten für die Windenergienutzung. Darin ist für Quarnbek eine zweite Fläche nördlich der Kreisstraße 3 enthalten.

Der Melsdorfer Bauausschuss beschloss am Mittwoch einstimmig, gemeinsam mit Quarnbek eine qualifizierte Stellungnahme von einem Fachbüro ausarbeiten zu lassen. Gleichzeitig sprach sich das Gremium gegen die vom Land geplante Aufhebung der Höhenbegrenzung für Windräder aus, weil dies ein Eingriff in die Planungshoheit der Gemeinden sei. Durch die Änderung wären Höhen von 200 Metern möglich.

Zuvor hatte der Quarnbeker Bauausschuss gleiche Beschlüsse gefasst. "Drei Anlagen sind genug. Wir stehen bei den Bürgern im Wort, obwohl wir als Grüne Windkraft grundsätzlich befürworten", sagte Bürgermeister Klaus Langer (Grüne).

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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