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Rätsel um den Edeka-Markt

Flintbek Rätsel um den Edeka-Markt

Es tut sich was in Flintbek – aber noch ist nichts so richtig offiziell. Hinter vorgehaltener Hand wird schon länger über eine mögliche Erweiterung des Edeka-Marktes in der Dorfstraße diskutiert, auch die Ansiedlung eines Getränkemarktes ist ebenso wie der Wunsch nach einem Drogeriemarkt im Gespräch.

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Über eine mögliche Erweiterung des Edeka-Marktes in Flintbek wird mehr oder weniger offen gesprochen.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. „Ich mach hier einen Eiertanz“, sagte daher auch Bürgermeister Olaf Plambeck, als er während der Informationsveranstaltung zur Ortsentwicklung darauf angesprochen wurde. Eine Bürgerin hatte direkt gefragt: „Ich habe gehört, dass Edeka erweitert wird und ein Getränkemarkt und ein DM-Markt sich in Flintbek ansiedeln werden“, lautete die Frage in Richtung Verwaltungschef. Der nahm’s gelassen: „Ein Getränkemarkt? Da weißt Du mehr als ich“, konterte Plambeck geschickt. Auf Nachfrage unserer Zeitung hielt sich Plambeck bedeckt, Edeka-Chef Marco Hauschildt ist derzeit in Urlaub und konnte daher auch keine Antwort geben. Selbst bei Edeka Nord in Neumünster wollte man sich nicht äußern, dennoch steht fest: „Edeka wird sich vergrößern müssen.“

 Das sieht auch das Einzelhandelskonzept vor. Dort sind die Gebietsentwicklungspläne detailliert aufgeführt, und die Fläche hinter dem Edeka-Markt ist als Vergrößerungsfläche ausgewiesen. Im Fokus steht auch die Fläche gegenüber Edeka, noch stehen dort „nur“ Altkleidercontainer. Aber dort könnte man sich sicher auch mit der Ansiedlung eines Geschäftes anfreunden. Das Einzelhandelskonzept wurde im Hauptausschuss diskutiert und einstimmig abgenickt, während der Gemeindevertretersitzung hatte Achim Lorenzen (Grüne) Einwände. „Der Versorgungsbereich endet bei Edeka, dieser Bereich sollte ausgedehnt werden bis hinter die Wäscherei“, schlug er vor. Das sahen Wiebke Stöllger (CDU) und auch die anderen Fraktionen anders: „Das sollte so beschlossen werden, denn nur große Geschäfte über 700 Quadratmeter können sich dort nicht ansiedeln.“ Mit 19 Nein-Stimmen wurde der Grünen-Antrag abgeschmettert und das Einzelhandelskonzept beschlossen.

 Über eine mögliche Erweiterung des Edeka-Marktes wurde im öffentlichen Teil der Sitzung nicht weiter gesprochen, aber lange werden die Kommunalpolitiker nicht mehr um die Debatte herumkommen. Denn Plambeck betonte bereits bei der Infoveranstaltung: „Wir wollen den Ort nach vorne bringen.“ Dazu würden eine Vergrößerung von Edeka ebenso wie ein Drogeriemarkt passen.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
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