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Der Große Preis der Speedboote

Obereider in Rendsburg Der Große Preis der Speedboote

Der ADAC will die Obereider in Rendsburg als Revier für Speedboote etablieren. Nach Rennen und Trainingsläufen in der Vergangenheit will er Mitte September erstmals den „Großen Preis von Deutschland“ auf dem Gewässer austragen. Die Veranstalter erwarten fast 70 Boote und Jetskis.

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Speedboote sollen im September durch die Obereider in Rendsburg pflügen. Der ADAC will erstmals auf dem Gewässer den Großen Preis von Deutschland austragen.

Quelle: Sven Sieweke

Rendsburg. Trainingsläufe mit PS-starken Speedbooten sind die Rendsburger seit einigen Jahren zur Osterzeit auf der Obereider gewohnt. Vor Beginn der Rennsaison feilen da die Piloten an der Einstellung ihrer Rennmaschinen. Im vergangenen September und im Jahr davor heizten erstmals Speedboote und Jetskis bei Rennen über das Wasser am Rendsburger Stadtrand. Inzwischen haben sich die Anwohner an das Knattern der Motoren gewöhnt.

Was die Obereider attraktiv macht, erklärt Sven Sieweke vom ADAC: „Wir haben hier ideale Bedingungen. Wir stören hier keinen. Kein Schiff kommt entgegen. Und wir haben hier immer Wasser.“ Anders als beispielsweise in Lorch, wo der Rhein auch einmal Niedrigwasser hat. Auch ADAC-Sportsekretär Thorsten Schulz schwärmt: „Wir haben hier eine Naturkulisse, die es ein zweites Mal in Deutschland nicht gibt.“ Der Autoclub wolle Speedboot-Rennen in Rendsburg etablieren und damit auch die noch nicht bebaute Promenade an der Obereider beleben.

So viele Boote wie noch nie sollen am zweiten September-Wochenende nach Rendsburg kommen, kündigt Schulz an. Er erwarte neben deutschen Startern auch Piloten aus Ungarn, Skandinavien und der Schweiz. „Die Teilnehmer-Resonanz ist jetzt schon groß. Wir rechnen mit mehr und interessanteren Booten als bisher.“ So sollen 18 Boote in der größten Klasse starten. Ihre Vier-Takt-Motoren mit bis zu 60 PS können die Boote auf mehr als 100 km/h treiben. Solche Spitzengeschwindigkeiten werden die Zuschauer im September voraussichtlich nicht auf der Obereider sehen.

Thorsten Schulz: „Wir bauen den Parcours, so dass die Rennen nicht zu schnell werden. Wir wollen interessante Rennen sehen und keine Unfälle. Ein höheres Tempo macht es nicht unbedingt interessanter.“ Und der ADAC-Mann versucht von vornherein Bedenken, es könne zu laut werden, zu zerstreuen: „Es sind keine Offshore-Boote. Sie sind angenehm zu hören und nicht belästigend.“

Der Eintritt ist frei. Eine Tribüne bauen der ADAC und der Deutsche Motoryachtverband (DMYV) als gemeinsame Veranstalter des Großen Preises von Deutschland nicht. Die Besucher können durch die Zeltstadt des Fahrerlagers schlendern und den Piloten über die Schultern schauen, sagt Schulz. „Die Schrauber sind gerne jederzeit bereit, sich mit den Zuschauern zu unterhalten.“

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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