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Tod als Thema für Schüler

Kinder- und Jugendhospizdienst Tod als Thema für Schüler

Das Thema Sterben und Tod in die Schulen bringen. Die Aktivregion Eider und Kanal sowie der Kinderhospizdienst der Pflege Lebensnah haben dafür am Dienstag in Rendsburg einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Zunächst gehe es um Geld für acht Projekttage.

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Marco Neumann von der Aktivregion und Martina Rühr vom Kinderhospizdienst unterschreiben einen Kooperationsvertrag für Schulprojekte.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Wenn sie über das Thema Sterben und Tod spricht, ändert Martina Rühr ihre Tonlage kaum. „Das Thema ist alltäglich und begleitet uns im Leben“, sagt die ausgebildete Sozialpädagogin und Heilpädagogin. Bei der Pflege Lebensnah leitet sie den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in Rendsburg. Seit fünf Jahren bedeutet das: Begleitung sterbenskranker Kinder und Jugendlicher, Beistand bei Trauerarbeit, Hilfe für Kinder schwer erkrankter Eltern. Dabei geht es beispielsweise um Krebs und Tod nach einem Unfall.

Das Thema will Martina Rühr jetzt verstärkt in Schulen in der Region rund um Rendsburg bringen. Lehrer und Rektoren wenden sich immer wieder mit der Bitte um Hilfe an den ambulanten Hospizdienst. „Schüler haben Verlusterfahrungen gemacht. Plötzlich stimmt der Klassenzusammenhalt nicht mehr.“ Schulen seien dann häufig „völlig überfordert“. Deswegen „gehen wir in die Schulen“.

Dabei hilft jetzt die Aktivregion Eider und Kanal mit ihrem Verein Plietsch und Stark in der Region Rendsburg mit 2300 Euro. Das Geld ist zunächst für acht Projekttage gedacht, sagt Aktivregion-Geschäftsführer Marco Neumann und verspricht: „Es kann weitergehen.“

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
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