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Des Seebären neues Buch

Rendsburger Schiffe Des Seebären neues Buch

Rendsburger Schiffe heißt das neue Buch von Alfred „Ali“ Gudd, dem Stadthistoriker und Betreuer des Schifffahrtsarchivs in der Königstraße. Dass der Autor ein Seebär ist, zeigt die Tätowierung an seinem Unterarm. Bisher handelten seine Bücher von Häusern, Straßen und Plätzen in Rendsburg. Schiffe fehlten.

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 Alfred "Ali" Gudd und Dirk Albers stellen das neue Buch "Rendsburger Schiffe" im Schifffahrtsarchiv vor.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. In einer Ecke im Erdgeschoss des Schifffahrtsarchivs in der Königstraße/Ecke Kanzleistraße gleich rechts neben dem Eingang erzählen Fotos, Schiffsmodelle, ein Ölgemälde und ein Zeitungsausschnitt eine maritime Geschichte aus Rendsburg und Umgebung, die über mehrere Generationen geht und selbst den vor sieben Jahren verstorbenen Stadthistoriker und ehemaligen Büdelsdorfer Bürgervorsteher Edward Hoop zum Darsteller hat. Die Historie beginnt mit dem Toppsegelschoner „Hans“, den der Breiholzer Hinrich Sievers im Jahr 1903 bauen ließ und der im Ersten Weltkrieg im russischen Sankt Petersburg als Brennholz endete. Sie führt weiter zu dem einst größten Schiff Rendsburgs, dem Gaffelschoner „Nordstern“ mit drei Masten. Wie die „Nordstern“ mit der Familie Hoop verbunden ist, erzählt Alfred Gudd in seiner Buch. Nur soviel verrät er: „Edward „Eddy“ Hoop war auch Reeder.“

Die Geschichten von insgesamt fast 20 Schiffen hat Gudd aufgeschrieben. Die meisten haben eine Verbindung zur Stadt. Mal war Rendsburg Heimathafen, mal der Reeder ein Rendsburger. Mal bauten die Werften Nobiskrug oder Kröger in Schacht-Audorf die Schiffe. Es ist das fünfte Buch von Gudd und schließt eine Lücke. „Rendsburg ist eine maritime Stadt“, sagt der 74-Jährige, der einst selbst zur See gefahren ist, bevor er im Bauamt der Stadt als Beamter arbeitete.

Dirk Albers, Nachbar des Schifffahrtsarchivs und schon immer Freund Gudds, hat das Buch in seinem Verlag herausgebracht. „Ich kenne Alfred Gudd schon mein Leben lang“, sagt Albers. „Gudd kann die kompliziertesten Dinge gut und unterhaltsam auf den Punkt bringen.“ Das mag der alte Seebär gar nicht hören: „Es bringt mir Spaß. Ich brauche keinen Applaus mehr.“

Albers und Gudd haben den Feinkosthändler Thomas Krüger aus der Holsteiner Straße in der Altstadt ins Boot geholt. Krüger benannte einen Single Malt Scotch Whisky nach dem verfeuerten Toppsegelschoner „Hans“. Das Etikett für die Flasche druckte Albers.

Das Buch Rendsburger Schiffe, ISBN 978-3-945753-02-6, kostet 18,90 Euro. Es ist in den Rendsburger Buchhandlungen und im Feinkostgeschäft Krüger in der Holsteiner Straße zu haben.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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