27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
BBZ bleibt Baustelle

Rendsburg BBZ bleibt Baustelle

Das Berufsbildungszentrum BBZ am Nord-Ostsee-Kanal in der Herrenstraße in Rendsburg bleibt Baustelle. Das Dach ist fertig erneuert, jetzt geht es mit den Fenstern weiter. Der Schulhof kommt auch noch dran.

Voriger Artikel
Die Piraten lauern auf die Hexen
Nächster Artikel
Landestheater will die alte Post

Das BBZ am Nord-Ostsee-Kanal in der Herrenstraße in Rendsburg ist 40 Jahre alt.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Rund 180000 Euro hat der Kreis für die Sanierung des BBZ-Dachs ausgegeben. Zehn Wochen haben die Arbeiten gedauert. Sie sind grade fertig geworden. Die Bitumenhaut auf dem Flachdach des 40 Jahre alten Gebäudes war brüchig und löchrig, sagte Hans-Joachim Paulsen, der Leiter des Gebäudemanagements in der Kreisverwaltung, am Freitag. Durchgeregnet hatte es noch nicht. „Es ist nicht so gewesen, dass man da in einer Tropfsteinhöhle saß.“

Unter der Dachhaut hat der Kreis eine neue Wärmedämmung verlegen lassen. Die Hartschaum-Platten auf dem 800 Quadratmeter großen Dach sind mit durchschnittlich 18 Zentimetern fast doppelt so dick wie die 40 Jahre alte Schicht. Die Dämmplatten haben nach den Worten von Paulsen eine leichte Neigung, damit das Regenwasser zu den Fallrohren fließen kann.

In den Sommerferien lässt der Kreis erneut Fenster austauschen. Den ersten Teil hat er in den Osterferien erledigt. Der Tausch kostete nach Angaben von Paulsen rund 340000 Euro. Insgesamt lasse der Kreis 65 Fenster erneuern, er tausche die zweifach verglasten Scheiben samt Rahmen gegen eine Dreifachverglasung.

In diesem Jahr gibt die Verwaltung rund 700000 Euro für die Arbeiten an der Schule aus. Die Vorhaben sind Teil eines großen Sanierungsprogramms, für das der Kreis bisher seit 2010 rund 8 Millionen Euro ausgegeben hat. Dazu gehörten eine spektakuläre Asbestsanierung im Jahr 2010 und der Neubau von Klassenräumen als Ersatz für Container im vergangenen Jahr. Damit nicht genug.

Auf Paulsens Tisch im vierten Stock des Kreishauses liegen schon erste Unterlagen für das bevorstehende Großvorhaben. Dabei geht es um den Neubau der Entwässerung für den Schulhof und den angrenzenden Parkplatz. Das 40 Jahre alte Rohrsystem kann die aktuellen Regengüsse nicht mehr aufnehmen, erklärt der Beamte. Wie der Ersatz aussehen soll? Paulsen kann es noch nicht sagen. „Wir befinden uns in der frühen Vorüberlegungsphase.“

Paulsen zählt denkbare Möglichkeiten für die Sanierung auf: Größere Rohre zum Entwässerungssystem der Stadt, ein Auffangbecken auf dem Schulgelände, unterirdische Versickerungsleitungen oder eine Kombination aus diesen Alternativen. Zu den Überlegungen gehört auch ein Aufbrechen von Teilen des Schulhofs, damit Regen direkt versickern kann. Die Kosten seien noch unklar. Auch könne er noch nicht sagen, wann die Arbeiten beginnen, erklärte Paulsen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3