19 ° / 7 ° heiter

Navigation:
CDU-Chef für Garnisonsmuseum

Rendsburg CDU-Chef für Garnisonsmuseum

CDU-Chef Ralf Kaufmann will sich für ein Garnisonsmuseum in Rendsburg einsetzen. Aber nicht vorbehaltlos. Denn noch sind die Kosten unklar. Kaufmann meint: Ein solches Museum gehöre in die Stadt, es könne Besucher locken. Museumschef Martin Westphal fordert seit langem eine Darstellung der Militärgeschichte.

Voriger Artikel
Bis zu 20 Flüchtlinge im Gewerbegebiet?
Nächster Artikel
Kino im Landestheater

 Ralf Kaufmann ist seit drei Jahren Vorsitzender des gut 100 Mitglieder starken CDU-Ortsverbands Rendsburg.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Mehrfach hat der Historiker Martin Westphal Anläufe für ein Garnisonsmuseum gestartet. Bisher erfolglos. Zuletzt griff der Museumsleiter zu einer Demonstration. In der aktuellen Ausstellung Zeig’ Dich, Soldat! räumte er das Magazin aus und präsentiert im Historischen Museum an der Arsenalstraße noch bis Mitte Februar alles, was im Magazin zur Militärgeschichte ist: Uniformen, Orden, Waffen, Dokumente - weitgehend ungeordnet und auf engstem Raum. Er will damit klar machen, dass er mehr Platz braucht.

Ein Militärmuseum sei bedenkenswert, sagte Kaufmann am Montagabend in einer Mitgliederversammlung seiner Partei. Gegenüber diese Zeitung ergänzte der CDU-Mann: Man müsse das Thema anpacken und diskutieren. „Wenn etwas zu der Stadtgeschichte gehört, ist es ein Militärmuseum.“ Der Politiker spielte damit auf die jahrhundertelange Garnisonsgeschichte Rendsburgs an. Das bedeute „keine vorbehaltlose Unterstützung“. Jedoch sei eine „reine Kostenbetrachtung“ in seinen Augen „zu kurz“ gedacht. Das Museum könne Touristen in die Stadt locken. Dabei habe er vor allem Dänen im Auge, weil Rendsburg lange Garnison des nördlichen Nachbars war.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3