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Umzug der Museen an die Hochbrücke?

Rendsburg Umzug der Museen an die Hochbrücke?

Überraschend ist die Suche nach einem neuen Standort für die Museen im Hohen Arsenal in Rendsburg eröffnet. Am Freitag schlug der Unternehmensverband die Nordmarkhalle vor. Am Montag legte CDU-Fraktionschef Thomas Krabbes nach und brachte das Kanalufer neben der Hochbrücke ins Gespräch.

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Seit 28 Jahren sind die beiden Museen für Stadtgeschichte und Entwicklung der Drucktechnik im Hohen Arsenal untergebracht.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Ja, sagt Krabbes, ein Umzug in die Nordmarkhalle "wäre eine Möglichkeit". Der Unternehmensverband hatte von der Auslagerung eines Teils der Dauerausstellung in die Nordmarkhalle gesprochen. Davon hält Krabbes nicht viel. Er habe andere Standorte vor Augen. Er wolle zurzeit aber nur eine Möglichkeit nennen: Ein Neubau neben der Eisenbahnhochbrücke am Nord-Ostsee-Kanal.

Seit 28 Jahren im Hohen Arsenal

Der Platz am NOK könnte mehr Besucher anziehen als das Kulturzentrum im Hohen Arsenal, wo die Museen für Stadtgeschichte und Entwicklung der Drucktechnik seit 28 Jahren untergebracht sind, meint der Politiker. Die Stelle wäre schon allein deshalb geeignet, weil das Historische Museum auch die Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals dokumentiert. Die Idee des neuen Standorts am NOK solle die Öffentlichkeit "in der ruhigen Sommerpause mal überdenken", sagt Krabbes.

Rathaus soll Sponsoren suchen

Unterdessen hat die Ratsversammlung jetzt einstimmig ein Konzept von Museumsleiter Martin Westphal für die Modernisierung der Museen verabschiedet. Den Antrag hatte überraschend die CDU gestellt. Die auf 345000 Euro geschätzten Kosten sollten in den Haushalten der nächsten Jahre bereit gestellt werden. Das Rathaus solle nach Sponsoren suchen. Das Modernisierungskonzept hatte Westphal vor mehr als einem Jahr vorgelegt.

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Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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