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Im Tiefflug durch den Kanaltunnel

Rendsburg Im Tiefflug durch den Kanaltunnel

Erstmals fliegt eine Drohne durch den Rendsburger Kanaltunnel. Sie liefert Bilder von der Baustelle in der alten Weströhre und von Reinigungsarbeiten in der neuen Oströhre. Der Fotograf Jörg Wohlfromm steuerte das Gerät durch den gesperrten Tunnel.

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Der Fotograf Jörg Wohlfromm macht seine Drohne klar für den Flug durch den Kanaltunnel.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. "Wie in einem Bergwerk": So beschreibt Wohlfromm die Bilder aus der alten Weströhre. Gelblicher Staub hängt in der Luft. Die Kamera fliegt an Baumaschinen und großen Stahlcontainern vorbei. Arbeiter kratzen mit Schippen abgestrahlte Betonreste vom Boden. In den Wänden klaffen große Löcher, Stahlgitter liegen frei. In der neuen Oströhre sind Reinigungswagen unterwegs.

Immer auf Sichtkontakt

Aus zweieinhalb Stunden Material hat Wohlfromm einen fast zweieinhalb Minuten langen Film zusammengeschnitten. Die Drohne ließ er in mehreren Etappen durch die Röhren fliegen. Denn immer musste er Sichtkontakt zum Flieger halten - aus Sicherheitsgründen.

Und er brauchte Fingerspitzengefühl, um stabile Bilder zu liefern. Denn im Tunnel gleicht kein GPS-System Flugschwankungen aus. Dazu liegen Staubwolken über der Baustelle, die die Drohne als Hindernisse erkennt.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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