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846 braune Tonnen blieben stehen

Biomüll 846 braune Tonnen blieben stehen

846 braune Biomüll-Tonnen blieben im März im Kreis Rendsburg-Eckernförde stehen. Müllwerker hatten bei Stichproben Abfälle entdeckt, die nicht in die Kübel gehören. Hauptsächlich sogenannte biologisch abbaubare Kunststoffbeutel, sagt Ralph Hohenschurz-Schmidt, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft.

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Andy König von der Abfallwirtschaft AWR zeigt es: Sogenannte biologisch abbaubare Kunststoffbeutel gehören nicht in die Biotonne.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Die hohe Zahl der am Straßenrand stehen gelassenen Braunen Tonnen habe ihn überrascht, sagt Ralph Hohenschurz-Schmidt. Die Müllwerker sollen seit Anfang März nur stichprobenartig den Deckel heben und auch nicht im Müll wühlen. Hauptproblem seien die biologisch abbaubaren Tüten. "Wenn diese Tüten nicht mehr in den braunen Tonnen wären, hätten wir schon viel gewonnen."

Papiertüten als Alternative

Mit den Kontrollen will die Abfallwirtschaft im Kreis Rendsburg-Eckernförde AWR eine erzieherische Wirkung erzielen und den Reinheitsgrad des Bioabfalls steigern. Sie bietet den Haushalten Papiertüten an.

Angst vor Verlust des Qualitätssiegels

Den Biomüll wandelt das Unternehmen zu Kompost um und verkauft es an Landwirte. Seit Anfang des Jahres hat der Bund aber seine Düngemittelverordnung verschärft und verlangt eine höhere Reinheit des Kompostes. Wenn die AWR zweimal im Jahr die neuen Grenzwerte überschreitet, droht ihrem Kompost der Verlust des begehrten Qualitätssiegels.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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