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70 Badestellen: Noch sauber

Kreis Rendsburg-Eckernförde 70 Badestellen: Noch sauber

Jetzt muss das Wetter mitspielen. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Wasserproben von allen offiziellen Badestellen untersuchen lassen. „Alle Messwerte waren gut“, sagt Wolfgang Tismer vom Kreisgesundheitsamt.

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 Das Naturbad in Westerrönfeld ist beim Bau des Kanaltunnels entstanden. Es ist eine von rund 70 offiziellen Badestellen im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Rund 70 offizielle Badestellen gibt es im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Alleine 31 davon liegen an der Ostsee, in Eckernförde, Schwedeneck und Strande etwa. Alle Stellen sind ausgeschildert. Die Gemeinden informieren dort über die Wasserqualität. Per QR-Code auf den Plakaten sind mit dem Smartphone weitere Details abrufbar. Und: Auf der Internetseite des Kreises www.kreis-rendsburg-eckernförde.de geht es über den Suchbegriff „Badestellen“ zu einer Liste mit aktuellen Informationen zu den Wasserwerten.

In der Badesaison vom 1. Juli bis 15. September nehmen drei Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamts in regelmäßigen Abständen in fünf Durchgängen an allen Badestellen Proben, sagt Dr. Armin Kalmbach, der Leiter des Kreisgesundheitsamts. Erstmals waren die Angestellten im Mai unterwegs. Seit wenigen Tagen liegen die Ergebnisse vor: Alle Stellen zwischen Schlei und Padenstedt bekamen das Symbol der blauen Welle für unbedenkliches Baden. Kalmbach: „Wir sind sehr zufrieden mit der Wasserqualität zum jetzigen Stand.“

Die Positivmeldung gilt auch für die Badestelle Götheby an der Schlei, für die aber seit 2012 wegen zu hoher Bakterienbelastung ein Badeverbot besteht. „Die Probleme sind gelöst“, versichert Wolfgang Tismer, der als Gesundheitsaufseher in der Kreisverwaltung arbeitet. Die Gemeinde habe die Badestelle verlegt, weg vom belasteten Einlauf der Hüttener Au. Vier Abwasseranlagen im Umkreis seien außerdem stillgelegt beziehungsweise modernisiert worden. Das Sanierungskonzept sei dem Umweltbundesamt vorgelegt worden, die Europäische Union müsse noch zustimmen, dann könne das Badeverbot fallen, sagt das Kreisgesundheitsamt.

Nichts anderes als flächendeckend gute Wasserqualität war beim ersten Testdurchlauf zu erwarten. Denn die Wassertemperatur liegt an den Ostseestränden und den Binnenseen derzeit noch bei rund zwölf Grad, sagt Tismer. Kalmbach: „Das ist zu kalt für potentielle Bakterien.“ Mit steigenden Temperaturen vermehren sich Bakterien, erklärt der Leiter des Kreisgesundheitsamts.

In den beiden vergangenen Jahren gab es Badewarnungen für den Bordesholmer See und den Westensee. Die Ursache waren nach Angaben des Gesundheitsamts Blaualgen. Tatsächlich seien es Bakterien, die Dünger aus der Landwirtschaft zur Blüte treibt. Der Sichttest ist einfach, sagt sein Gesundheitsamt-Leiter Dr. Armin Kalmbach: „Wenn Sie bis zu den Knien im Wasser stehen und Ihre Füße nicht mehr sehen, dann ist die Algenbelastug zu hoch.“

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