15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Sonnenstrom fürs Kreishaus

Rendsburg Sonnenstrom fürs Kreishaus

Strom für die Kreisverwaltung kommt demnächst vom Dach des Gebäudes an der Kaiserstraße in Rendsburg. Handwerker haben 284 Photovoltaik-Module montiert. Sie sollen zehn bis 40 Prozent des Jahresbedarfs decken und sich in zehn bis 13 Jahren bezahlt machen.

Voriger Artikel
Mit dem Jung-Uhu auf Klettertour
Nächster Artikel
Bezahlbarer Wohnraum kommt

Demnächst kommt Strom vom Dach. Die neuen Photovoltaik-Anlagen auf dem Kreishaus an der Kaiserstraße in Rendsburg sollen im Jahresdurchschnitt zehn bis 40 Prozent des Energiebedarfs im Gebäude decken, erwartet Mathias Nitzer von der Kreisverwaltung.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Die Sonne knallt auf die terrassenförmig angelegten Dächer der Kreishauses in Rendsburg. Mathias Nitzer könnte jetzt zufrieden sein. Der Diplom-Ingenieur ist Angestellter des Gebäudemanagements in der Kreisverwaltung und erklärt die Photovoltaik-Module. Grade haben Handwerker die letzten Platten montiert. Strom liefern sie aber noch nicht. Denn ans Netz soll die Anlage erst Ende Mai/Anfang Juni gehen, sagt Nitzer.

Die Module sollen die Büros der Kreisverwaltung direkt mit Sonnenstrom versorgen, sagt der Diplom-Ingenieur. Unabhängig vom öffentlichen Stromnetz ist das Gebäude nicht. Denn mal liefern die Module mehr Strom als benötigt, sagt Nitzer - etwa nach Feierabend oder an Wochenenden, wenn die Büros verwaist sind. Dann fließt der nicht benötigte Strom ins Netz der Stadtwerke. Theoretisch könnte er auch in Akkus gespeichert werden. Weil deren Kosten aber zu hoch seien, sei das unwirtschaftlich. „Eigene Akkus rechnen sich noch nicht.“

Mal liefern die Sonnenmodule zu wenig Strom, etwa bei bedecktem Himmel oder im Winterhalbjahr. Dann versorge sich die Kreisverwaltung mit Energie aus dem öffentlichen Netz.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3