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Endlich wieder freie Fahrt durch die Oströhre

Kanaltunnel Endlich wieder freie Fahrt durch die Oströhre

Der Seitenwechsel am Kanal hat geklappt, die zweite Halbzeit für die Weströhre ist angepfiffen. Kurz vor 4 Uhr am Sonnabend rollten die ersten Autos durch die sanierte Oströhre, jetzt ist die Weströhre gesperrt, die inspiziert wird.

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Die Oströhre ist wieder frei.

Quelle: Sven Janssen

Rendsburg. Das Verschwenken von der West- auf die Oströhre hat ein wenig länger gedauert, als erwartet. „Auf der Nordseite des Tunnels mussten wir ein wenig puzzeln, um die Streckenführung neu aufzubauen, das hat am Ende ein wenig Zeit gekostet“, sagte Sönke Meesenburg, Leiter Planungsgruppe Ausbau NOK. Auch der Regen machte den Arbeitern zu schaffen. „Wegen der Feuchtigkeit konnten wir keine neuen Fahrbahnmarkierungen aufbringen, sondern nur die Baken aufstellen“, sagte Bauleiter Frank Schäfer. Das Markieren werde aber nachgeholt, dafür müsse der Verkehr auch nicht wieder unterbrochen werden.

Für die kommenden Wochen ist der Westtunnel gesperrt, um die lange anstehende Inspektion nachzuholen. „Jetzt wird der Tunnel gereinigt, vom 10. bis 14. Oktober kommen dann die Inspekteure“, so Meesenburg. Sollte es keine großen Beanstandungen geben, könnte die Weströhre frühestens am 17. Oktober geöffnet werden. Für einige Zeit wären dann alle Spuren in beiden Röhren wieder befahrbar. „Das Tempolimit auf 50 km/h gilt aber auch dann weiter, denn es ist immer noch eine Baustelle.

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Eine sehr teure, statt der veranschlagten 25 Millionen Euro seien jetzt bereits 38,3 Millionen Euro investiert worden, dabei wurde die Weströhre noch nicht einmal angefasst. Am Ende könnten sich die Gesamtkosten mit 65 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Das ist auch der Grund für den verzögerten Baustart der Weströhre.

„Wir wollen jetzt erst eine Vereinbarung mit der Arbeitsgemeinschaft Züblin/Wisag treffen, die einen verbindlichen Bauzeitenplan vorschreibt“, so Meesenburg. Bevor diese Vereinbarung nicht stehe, werde nicht mit dem Bau an der Weströhre begonnen. Solange blieben dann auch beide Röhren für den Verkehr geöffnet.

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