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Die Spiele sind eröffnet

Rendsburg Die Spiele sind eröffnet

Die Europäischen Jugendspiele haben begonnen. Die rund 670 Sportler und Betreuer aus Rendsburg und den sieben europäischen Partnerstädten marschierten am Freitagabend zur Eröffnungsfeier auf den Schiffbrückenplatz. In zehn Sportarten treten die Jugendlichen bis Montag gegeneinander an.

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Sie sind die Stimmungskanonen im blauen T-Shirt: Die Polen aus Raciborz.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Angeführt von dem Trommeln und Pfeifen einer lauten Samba-Band aus Kiel marschierten die Sportler und ihre Betreuer zur Eröffnung der Spiele auf den Schiffbrückenplatz. Dort sagte Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz: „Wir leben Europa, wir werden Freunde und verstehen einander.“ Innenminister Stefan Studt begrüßte die Teilnehmer: „Wir brauchen Menschen wie Sie, die Europa eine Perspektive geben.“ Die Feier moderierten Maren Dickmann aus Osterrönfeld, sie ist Jobcoach für Flüchtlinge, und der Fremdsprachentrainer Andreas Kunz aus Gettorf.

500 Gäste aus den Partnerstädten sind zu den Jugendspielen in Rendsburg. Die längste Anreise hatten 80 Sportler aus dem estnischen Haapsalu. Ihr Bus stoppte vor der Nordmarkhalle in der Nacht zum Freitag um 1.30 Uhr - 58 müde Fußballer, Leichtathleten, Schwimmer, Tischtennisspieler und Tänzer an Bord.

Zu dem Zeitpunkt war schon die erste Party auf dem Hof der Schule Altstadt gelaufen. Die Rendsburger Badminton-Spieler hatten zum Barbecue geladen. Rund 80 Teenager aus Aalborg, Almere, Kristianstad, Rathenow, Rendsburg und Vierzon feierten, erzählte die Rathausbeamtin Andrea Loose, die für die Organisation der Spiele verantwortlich ist. Zu ihren ersten Wettkämpfen traten die Badmintonspieler schon am Freitag in der Sporthalle der Schule Altstadt an. Ihr Camp haben die jungen Sportler in der nahen Herderschule.

Die Europäischen Jugendspiele fanden bisher im Wechsel in den Partnerstädten Aalborg, Almere und Lancaster statt. In Rendsburg fallen sie seit Jahren mit den olympischen Sommerspielen zusammen. Das könnte sich künftig ändern. Denn Lancaster will aus Kostengründen aussteigen, die ehemalige Hafenstadt im Nordwesten Englands wäre nächstes Jahr Austragungsort. Wie es weitergeht sei offen, möglicherweise gebe es bei Gesprächen während der jetzigen Spiele eine Lösung, sagt Andrea Loose. Denkbar ist, dass eine andere Stadt einspringt oder es nur noch drei Austragungsorte gibt.

Die diesjährigen Spiele enden am Montagabend mit einem Abschlussprogramm auf dem Willy-Brandt-Platz. Tags darauf reisen die Gäste nach Hause.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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