16 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Rekord auf der "Falckenstein"

Rendsburg Rekord auf der "Falckenstein"

Ausgefallene Fahrstühle im Fußgängertunnel und Wochenmarkt in Rendsburg brachten am Mittwoch mehr Passagiere als bisher auf die „Falckenstein“. 351 setzten über, bisher das beste Ergebnis einer Zählung. Die „Falckenstein“ pendelt als Ersatz für die zerstörte Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal.

Voriger Artikel
Auf der Autobahn wird es eng
Nächster Artikel
Der Ertrag ist schlechter geworden

Bis einschließlich Freitag pendelt die Ersatzfähre über den Nord-Ostsee-Kanal. Danach ist erst einmal wegen der Schulferien Pause.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) führt den Anstieg auf Behinderungen im nahe gelegenen Fußgängertunnel zurück. Dort sind seit Dienstag die Fahrstühle wegen Wartungsarbeiten ausgefallen. An diesem Donnerstag sollen die Lifte noch stehen.

Bisher waren die Passagierzahlen der „Falckenstein“ deutlich schlechter. Am Montag hatten nach Angaben von WSA-Sprecher Matthias Visser nur 122 Fußgänger und Radfahrer die Fähre benutzt, zehnmal so viele Menschen seien zur gleichen Zeit durch den Fußgängertunnel gekommen, darunter rund 1000 Radfahrer. Bei einer Zählung Ende Juli waren 241 Passagiere an Bord der Fähre. Die „Falckenstein“ pendelt seit Mitte Juli. Am  Freitag fährt sie zum vorerst letzten Mal. Ende August soll sie zum Rendsburger Herbst wieder kommen. 

Bei einem Treffen von Vertretern Rendsburgs, der Gemeinde Osterrönfeld und des Kreises Rendsburg-Eckernförde mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in Kiel will Bernd Sienknecht, der Bürgermeister von Osterrönfeld, ayn diesem Donnerstag einen neuen Anlauf für eine andere Route der Ersatzfähre starten. Grund sind die schlechten Zahlen. 

Die bisherige Linie kurz vor dem Rendsburger Fußgängertunnel sei zu weit weg von der zerstörten Schwebefähre, beharrt der Osterrönfelder Bürgermeister. „Je dichter die Fähre an Osterrönfeld rankommt, desto besser.“ Sienknecht fordert deshalb am Südufer einen Anleger am Ostrand des Schwerlasthafens, jetzt ist dieser am anderen Ende des Kais. Auf Rendsburger Seite solle die Fähre zwischen Kreishafen und Eisenbahnhochbrücke anlegen. Das hat der Kreis bisher abgelehnt, die Stelle sei Sicherheitszone des Hafens. In Stein gemeißelt scheint das nicht mehr zu sein. „Alternative Anlegestellen für die Ersatzfähre werden aktuell geprüft“, sagte Kreissprecher Martin Schmedtje am Mittwoch. Dazu gehöre auch der Bereich am Kreishafen. Sienknecht fordert auch mehr Barrierefreiheit der Fähre: „Im Moment muss das aus meiner Sicht auf jeden Fall verbessert werden.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

Eckernförder Bucht

Schiffspositionen in
der Eckernförder Bucht,
dem NOK & der Ostsee

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3