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Falckenstein auf alter Linie

Rendsburg Falckenstein auf alter Linie

Die „Falckenstein“ pendelt seit diesem Montag wieder werktags in Rendsburg neben dem Fußgängertunnel. Die neue Route an der Eisenbahnhochbrücke kann frühestens vor den Herbstferien in Betrieb gehen. Die Kanalverwaltung muss einen Anleger bauen - das braucht Zeit.

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Nach wie vor pendelt die "Falckenstein" in der Nähe des Rendsburger Fußgängertunnels über den Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Wieder das gewohnte Bild: Nur vereinzelt setzten am Montag Passagiere mit der „Falckenstein“ über den Nord-Ostsee-Kanal. Meist lag der Schlepper am Ufer, mal im Süden, mal in Norden. Es war anders gedacht. Zum Schulbeginn an diesem Montag sollte die „Falckenstein“ am anderen Ende des Kreishafens neben der Eisenbahnhochbrücke pendeln und mehr Passagiere als bisher befördern, als Ersatz für die im Januar zerstörte Schwebefähre, die unter der Eisenbahnhochbrücke hing.

Wann diese neue Route neben der Hochbrücke startet? Matthias Visser, Sprecher des zuständigen Wasserstraßen- Schifffahrtsamts (WSA) nannte am Montagkeinen genauen Termin. „Wir möchten es gerne vor den Herbstferien zurecht bekommen.“

Das WSA müsse in der Kanalböschung zwischen Kreishafen und Eisenbahnhochbrücke einen neuen Anleger mit Poller, Rampe, Beleuchtung, Prallschutz für die Fähre und Geländer bauen lassen. Eine einfachere Lösung wenige Meter entfernt auf dem Gelände des Kreishafens habe der Kreis abgelehnt.

Das WSA wolle nun von mehreren Firmen Angebote für den Bau des neuen Anlegers einholen. Diese Ausschreibung werde zurzeit vorbereitet. Seine Behörde sei sich mit Kreis, Stadt Rendsburg und Gemeinde Osterrönfeld einig, „dass wir das dort ausprobieren wollen“, sagte Visser. „Die bisherigen Passagierzahlen sind nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Das bezieht sich auf die jetzige Route in der Nähe des Fußgängertunnels. Sie war zuletzt während der viertägigen Landwirtschaftsmesse Norla in Betrieb. 415 Passagiere setzten da am Sonnabend nach Angaben von Visser mit der „Falckenstein“ über. Das war bisher Rekord. Den nahe gelegenen Fußgängertunnel nutzten gleichzeitig rund 5300 Menschen - Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen. An den anderen Norla-Tagen seien erheblich weniger Passagiere an Bord der Fähre gewesen. Das WSA hatte die „Falckenstein“ zur Landwirtschaftsmesse zur Entlastung des Fußgängertunnels eingesetzt. Pro Einsatztag kostet sie rund 2400 Euro.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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