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Wenig Interesse an "Falckenstein"

Ersatzfähre über NOK in Rendsburg Wenig Interesse an "Falckenstein"

Nur wenig Interesse bestand an diesem Dienstagvormittag an der Ersatzfähre „Falckenstein“ über den Nord-Ostsee-Kanal. Sie pendelt zwischen Osterrönfeld und Rendsburg, weil Fahrstühle im nahe gelegenen Fußgängertunnel ausgefallen sind. Von 7.30 Uhr bis 10 Uhr fuhren 48 Passagiere mit.

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Weil Aufzüge im Rendsburger Fußgängertunnel ausfielen, hat das Wasser- und Schifffahrtsamt an diesem Dienstag eine Ersatzfähre für Fußgänger und Radfahrer eingesetzt.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) setzt die „Falckenstein“ als indirekten Ersatz für die seit Anfang Januar zerstörte Schwebefähre ein. Direkter Ersatz für sie sei normalerweise der Fußgängertunnel, sagt Matthias Visser, Sprecher des WSA. Wenn im Tunnel aber - so wie an diesem Dienstag - Fahrstühle wegen Wartungsarbeiten ausfallen, sei die barrierefreie Querung des Kanals für Fußgänger und Radfahrer nicht gewährleistet. 

Solange die Schwebefähre bei einem Ausfall der Fahrstühle im Fußgängertunnel nicht im Einsatz ist, „muss ich einen anderen barrierefreien Übergang anbieten“, sagt Visser. Unabhängig davon stehe das WSA zu einer „rechtlichen Verpflichtung“ zum Betrieb der Schwebefähre, „die wir anerkennen und nicht infrage stellen“.

Die „Falckenstein“ soll an diesem Dienstag noch bis etwa 15.30 Uhr in Einsatz sein. Solch ein Tag kostet nach Angaben des WSA rund 4500 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Überfahrt ist für Passagiere unentgeltlich.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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