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Camp für Flüchtlinge geöffnet

Erstaufnahme in Rendsburg Camp für Flüchtlinge geöffnet

Die ersten Flüchtlinge sind in der neuen Erstaufnahme in der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne in Rendsburg eingetroffen. Ursprünglich sollte das Camp schon vor Weihnachten öffnen. In alten Kasernengebäuden und Containern ist Platz für bis zu 2000 Menschen.

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Eingezäunt und bewacht: Die ersten Flüchtlinge leben in Containern.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. 59 Flüchtlinge seien da, unter anderem Afghanen, Armenier und Iraner wohnen jetzt in Containern auf dem ehemaligen Kasernengelände, sagte Magdalena Drywa, Sprecherin des Landesamts für Ausländerangelegenheiten, gestern. Die ersten kamen am Vortag. Die festen Gebäude der ehemaligen Kaserne seien erst im Laufe der nächsten Wochen bezugsfertig.

Nur bei Notbelegung sei in der ehemaligen Kaserne an der Schleswiger Chaussee Platz für bis zu 2000 Menschen. Dann lebten aber vier Flüchtlinge in einem einzigen Container. Dem Land ist das zu viel. Es strebe an, dass nur zwei Menschen in einem Modul wohnen. Für die Betreuung der Flüchtlinge in Rendsburg sei das Deutsche Rote Kreuz Vertragspartner des Landes. Deren ehrenamtliche Helfer böten Freizeitprogramme, Kinderbetreuung, Konflikt- und Sozialberatung. Das Essen bringe ein privates Unternehmen. 

Das Camp in Rendsburg sei ein Lager für Flüchtlinge, deren Anträge eine längere Bearbeitungszeit bräuchten. Etwa weil entscheidende Dokumente fehlten. Für die Prüfung richte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne eine Außenstelle ein. Offiziell weihe das Land die neue Erstaufnahme am Montag ein.

Nach den ersten Plänen wollte das Land bereits im Dezember das Camp öffnen. Doch dann ebbte der Zustrom an Flüchtlingen ab und das Land verschob den Starttermin mehrmals. Für das ehemalige Kasernengelände hat das Land einen Fünfjahresvertrag abgeschossen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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