17 ° / 16 ° Regen

Navigation:
Jugendspiele mit 500 Gästen aus Europa

Rendsburg Jugendspiele mit 500 Gästen aus Europa

Junges, internationales Rendsburg: Die Europäischen Jugendspiele mit 674 Sportlern starten am Freitag. 500 Dänen, Esten, Polen, Franzosen, Niederländer, Schweden und Brandenburger sind dann in der Stadt. Mehr als die Hälfte der Kosten finanzieren Sponsoren. Die Stadt sei angewiesen auf die Hilfe.

Voriger Artikel
Auf Blaualgen folgt ein Badeverbot
Nächster Artikel
Handarbeit ist gefordert

Die Europäischen Jugendspiele können beginnen, die Medaillen liegen bereit.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Zum neunten Mal ist Rendsburg Gastgeber der Spiele - wieder in einem Olympiajahr. Fußballer, Handballer, Basketballer, Leichtathleten, Ruderer, Schwimmer, Judoka, Tischtennisspieler treten in den Wettkämpfen auf den Sportplätzen der Stadt, im Freibad, auf der Obereider und in Hallen gegeneinander an. Die Medaillen liegen schon bereit. Je 350 Mal Gold und Silber, 400 Mal Bronze. Es könne ja mehrere dritte Plätze geben, sagt Andrea Loose, die Rathausbeamtin ist verantwortlich für die Organisation. Das Besondere: Die olympischen Ringe sind auf den Medaillen abgebildet.

Die Medaillen hat die Sparkasse prägen lassen. Die Stadt ist angewiesen auf die Hilfe von Sponsoren. „Ohne Sponsoren wären die Jugendspiele kaum organisierbar, es wäre eine erhebliche Belastung für den städtischen Haushalt“, sagt Andrea Loose. Und so spenden die Stadtwerke die Mannschaftskleidung der 175 Teilnehmer aus Rendsburg - grau mit türkisfarbenem Aufdruck. Die Bürgerstiftung hat die T-Shirts für die Gäste besorgt. Neben den Hauptsponsoren stehen unter anderem kleine und große Unternehmen, Service Clubs und eine Anwaltskanzlei auf der Liste der Hilfsbereiten. Insgesamt kommen so 100.000 Euro zusammen, sagt Andrea Loose. Die Gesamtkosten der Spiele betragen 175.000 Euro.

Am diesemDonnerstag ist Anreisetag der Sportler. Am Mittag sollen die ersten Gäste aus dem dänischen Aalborg mit zwei Bussen eintreffen. Spät in der Nacht erwartet Andrea Loose die Sportler aus dem estnischen Haapsalu, sie haben weitesten Weg an die Eider. Dazwischen treffen Polen aus dem Kreis Raciborz, Franzosen aus Vierzon, Niederländer aus Almere, Schweden aus Kristianstad, und Brandenburger aus Rathenow ein. Feierliche Eröffnung der Spiele ist am Freitag mit dem Einmarsch der Teilnehmer um 18 Uhr auf dem Schiffbrückenplatz. Innenminister Stefan Studt hat sich angesagt.

Die Gäste übernachten auf eigenen Isomatten und in eigenen Schlafsäcken in Schulen. So sind Judoka in der Christian-Timm-Schule untergebracht, Schwimmer im Herdergymnasium und Basketballer im Gymnasium Kronwerk. Golfer und Ruderer leben in Gastfamilien. Ein Caterer stellt das Frühstück, fürs Mittagessen gibt es Gutscheine für Lokale und den Schnellimbiss.

Es sollen unbesorgte Spiele sein. Deshalb habe die Stadt ihr Sicherheitskonzept noch einmal aufgrund der jüngsten Anschläge nochmals mit der Polizei überarbeitet, sagt Andrea Loose. Einzelheiten wolle sie dazu nicht sagen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3