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Für die Falckenstein ist Schluss

Ersatz für Schwebefähre Für die Falckenstein ist Schluss

Die "Falckenstein" stellt ihren Pendeldienst über den Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg ein. Es fuhren zu wenige Passagiere mit. Der Kieler Schlepper diente fast ein Jahr lang als Ersatz für die bei einer Havarie zerstörte Schwebefähre unter der Eisenbahnhochbrücke.

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Der Schlepper "Falckenstein" kreuzt zwischen dem Schwerlasthafen Rendsburg Port und dem Kreishafen über den Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Die Entscheidung über das Ende der "Falckenstein" fiel an diesem Montagnachmittag im Rathaus in Rendsburg in einer gemeinsamen Sitzung von Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sowie Vertretern von Rendsburg, Osterrönfeld und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Entscheidung sei einstimmig gewesen.

Letzte Fahrt am Freitag

Nur noch in dieser Woche pendelt die "Falckenstein"  zwischen dem Schwerlasthafen Rendsburg Port und dem Kreishafen über den Nord-Ostsee-Kanal. Die letzte Fahrt wird am Freitag um 15 Uhr sein. Danach werde der Schlepper nur noch "an einzelnen Tagen" bei Großveranstaltungen zwischen Osterrönfeld und Rendsburg pendeln, sagte Dieter Schnell, der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts.

Rendsburger Herbst ohne "Falckenstein"

Schnell nannte die Landwirtschaftsmesse Norla und den Canal Cup. Ein Einsatz beim Stadtfest Rendsburger Herbst sei dagegen nicht vorgesehen. Dafür seien im vergangenen Jahr zu wenige Passagiere mitgefahren.

"Falckenstein" kostete 280.000 Euro

Der Einsatz der "Falckenstein" hat seit Beginn ihrer Fahrten insgesamt rund 280.000 Euro gekostet. Zuletzt hatte der Bund der Steuerzahler den Pendeldienst massiv kritisiert und sein sofortiges Ende gefordert. Wegen der niedrigen Passagierzahlen sei der Fährdienst "nicht mehr vertretbar gewesen", erklärte Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast am Montag. Zuletzt setzten täglich durchschnittlich 160 Passagiere über.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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