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Symbol ist die Wasserflasche

Gesundheitskampagne im Kreishaus Symbol ist die Wasserflasche

Die Gesundheitskampagne für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung von Rendsburg-Eckernförde geht mit neuen Angeboten ins zweite Jahr. So kommt ein psychologisches und psychosoziales Beratungsangebot per Telefon oder Internet ab März dazu. Symbol der Gesundheitskampagne ist die Flasche für Wasserspender im Haus.

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Fachgruppenleiter Dennis Staack zeigt die Zapfstelle für gefiltertes Leitungswasser im Erdgeschoss des Kreishauses an der Kaiserstraße in Rendsburg.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Worum es bei der Kampagne geht? „Unser oberstes Ziel ist nicht, den Krankenstand zu senken, sondern dass die Mitarbeiter sich mit ihrer Gesundheit auseinandersetzen“, sagt Nina Fiedler, die Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste. Der Krankenstand habe sich nicht signifikant verändert. Das Programm sei „auf Dauer angelegt“. 

Symbol der Kampagne sind blaue 0,75-Liter-Trinkflaschen, die sich die Mitarbeiter seit dem vergangenem Sommer an zwei Zapfstellen im Erdgeschoss neben dem Informationspavillon und im Keller neben der Kantine mit gefiltertem Leitungswasser füllen können. „Wir haben das freigeschaltet, als es so heiß war“, sagt Nina Fiedler. Seitdem haben die Beamten und Angestellten sowie Besucher rund 20 Kubikmeter Wasser gezapft. Besonders für Flüchtlinge gilt das Angebot. „Sie sitzen teils mehrere Stunden in der Halle“, sagt Nina Fiedler. Es gibt Hinweisschilder. 560 Wasserflaschen wurden an Mitarbeiter im Kreishaus ausgegeben. In dem Verwaltungsgebäude an der Kaiserstraße in Rendsburg sind rund 500 Mitarbeiter beschäftigt.

Als Beispiele für die Teilnahme an der Gesundheitskampagne nennt die Kreisverwaltung diese Zahlen: Die mobile Massage wurde 522 Mal genutzt, zur Rückenschule kamen 74 Mitarbeiter, Ernährungstipps holten sich 53 Beamten und Angestellte, an Seminaren zum Umgang mit Arbeitsbelastung nahmen 41 Beschäftigte teil. „Wir können stolz sein auf das, was wir im ersten Jahr geschafft haben“, findet Nina Fiedler.

Die psychologische und psychosoziale Beratung ist nach Angaben der Kreisverwaltung ein Angebot für Arbeitswelt und Privatleben. Sie bleibe anonym. Neu sind auch Kurse für den Umgang mit Belastung im Beruf und Zuhause. Es gehe darum, Strategien zu lernen, Widerstandsfähigkeit und Flexibilität zu erhöhen. So könne schon aufkommender Stress vermieden werden. Geplant sei auch eine Raucherinsel im Freien. Schon jetzt sei das Kreishaus rauchfrei.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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