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Privatschule nicht mehr insolvent

Rendsburg/Gnutz Privatschule nicht mehr insolvent

Die Insolvenz der Privatschule Mittelholstein ist beendet. Das Verfahren wurde offiziell abgeschlossen, teilt Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber mit. Jetzt will der Förderverein als neuer Träger durchstarten und hat sich mit dem Umbau des Standorts Rendsburg ein Großprojekt vorgenommen.

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Simon Plöhn-Peper (von links), Axel Bornhöft, Annika Solterbeck und Marco Feller freuen sich über die frohe Kunde von Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber, dass das Verfahren beendet ist.

Quelle: Gunda Meyer

Rendsburg/Gnutz. Das Feldwebel-Heim an der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne am Hauptstandort Rendsburg soll umgebaut werden, damit dort künftig Schüler bis zur 13. Klasse beschult werden können.

Im Februar 2016 musste die Schule, die Standorte in Rendsburg, Gnutz und Neudorf-Bornstein hat, Insolvenz anmelden. Die damalige Trägergesellschaft Privatschule Mittelholstein Verwaltungsgesellschaft konnte die 35 Angestellten nicht mehr bezahlen konnte. „Noch im selben Jahr gründete sich der Förderverein, der die Schule aus der Insolvenz kaufte“, erklärt Geschäftsführer Marco Feller.

Neunte Klasse startet zunächst im Container

Damals mussten die Klassen reduziert werden, sodass nicht mehr von der ersten bis zur 13. Klasse, sondern nur noch bis zur achten Klasse unterrichtet werden konnte. „Jetzt starten wir wieder mit einer neunten Klasse, zunächst in Container-Klassen, die voraussichtlich nächste Woche aufgestellt werden“, sagt Annika Solterbeck, leitende Pädagogin.

Die Schülerzahl stieg binnen eines Jahres von 147 auf 184 Schüler. „Die Tendenz ist steigend, wir wollen wachsen und brauchen mehr Platz“, sagt Feller.

2018 soll die Turnhalle fertig sein

Bis zu 4,5 Millionen Euro wird die Maßnahme kosten. Zunächst soll eine eine ehemalige Fahrzeughalle in eine Turnhalle umgebaut werden. „Die soll schon 2018 fertig werden“, so Feller. Der Hauptbau wird zwei bis dreigeschossig und hat Platz für Schüler von der ersten bis zur 13. Klasse. „Die Klassen sind nicht größer als 20 Schüler.“ Voraussichtlich im Jahr 2020 kann die Schule dann umziehen.

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