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Kommt die Baupause?

Kanaltunnel in Rendsburg Kommt die Baupause?

Gibt es eine Baupause am Kanaltunnel in Rendsburg oder nicht? Eine Antwort auf diese Frage fordert Tim Albrecht (CDU), der Vorsitzende des Kreis-Regionalausschusses, an diesem Mittwoch vom Bundesverkehrsministerium und der Wasserstraßen-Generaldirektion. Hochrangige Vertreter sind dann Gast im Kreishaus.

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Im Kanaltunnel laufen im Moment die Vorbereitungen für die Freigabe der seit fast vier Jahren gesperrten Oströhre.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Die Frage nach der Baupause bezeichnete Claudia Thoma, die Pressesprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn, an diesem Dienstag als „noch offen“. Nach dem bevorstehenden Abschluss der Arbeiten in der seit Mitte 2012 gesperrten Oströhre werde es die Unterbrechung nur dann geben, wenn mit der Baufirma für die anschließende Sanierung der alten Weströhre „zeitnah kein fortgeschriebener Vertrag vorliegen sollte beziehungsweise kein verlässlicher Bauzeitenplan“. Ziel ihrer Behörde sei weiterhin, „den Rendsburger Verkehrstunnel so schnell wie möglich für den Verkehr freizugeben“. Das heiße, nach Möglichkeit wolle die Behörde eine Baupause vermeiden.

Die Großsanierung im Kanaltunnel hat im Sommer 2011 begonnen, anfangs sollte sie schon Ende 2013 fertig sein. Inzwischen geht die Kanalverwaltung davon aus, dass die Arbeiten erst 2018 beendet sind. Zurzeit verzögert sich die Freigabe der Oströhre.

Reinhard Klingen, Ministerialdirektor im Bundesverkehrsministerium, und Hans-Heinrich Witte, der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, wollen an diesem Mittwoch ab 17 Uhr im Kreishaus an der Kaiserstraße in Rendsburg Rede und Antwort stehen, das Treffen ist öffentlich. „Ich freue mich auf den Besuch“, sagt Albrecht. „Das sind beides wirkliche Fachleute. Ich verlass mich voll auf deren Wort.“ Witte und Klingen waren erstmals Ende vergangenen Jahres im Ausschuss.

Albrecht fordert einen zügigen Fortschritt der Arbeiten. „Es ist keine Zeit zu verplempern.“ Die Sanierung der Rendsburger Eiderbrücke im weiteren Verlauf der Bundesstraße 77 stehe an. Zeitgleiche Baustellen im Tunnel und an der Brücke seien nicht zumutbar. Zugleich fordert Albrecht gründliche Verhandlungen mit der Baufirma für die Sanierung der Weströhre. „Die in der Oströhre gemachten Fehler dürfen nicht wieder vorkommen.“

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