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Norddeutsche Realisten zeigen Schweden

Historisches Museum Rendsburg Norddeutsche Realisten zeigen Schweden

Ein Windrauschen meint Martin Westpahl in seinem Historischen Museum in Rendsburg zu hören. Die Gruppe Norddeutsche Realisten stellt das Thema Schweden aus. Das Rauschen von ihren naturnahen Bilder weht bis in die Galerie Müllers an der Marienkirche, auch diese zeigt Schweden-Motive der Realisten.

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Sie gehören zu der Gruppe Norddeutsche Realisten, die in Rendsburg ausstellt: Erhard Göttlicher (von links), Nikolaus Störtenbecker und Frank Suplie.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. „Schweden. Norddeutsche Realisten“ heißt die Ausstellung der zehn Künstler. Ihre Bilder sind zeitgleich bis zum 28. Juni im Historischen Museum an der Arsenalstraße und im Kunsthaus Müllers, An der Marienkirche, zu sehen. Dr. Thomas Gädecke von den Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen Schloss Gottorf eröffnet die Schau an diesem Sonnabend um 17 Uhr im Historischen Museum.

Die aktuelle Ausstellung geht zurück auf den vor zwei Jahren an die Norddeutschen Realisten vergebenen Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, sagt Martin Westphal, der Leiter des Historischen Museums in Rendsburg. Von dem Preis finanzierten die zehn Künstler eine einwöchige Schwedenfahrt, bei der die jetzt gezeigten Bilder entstanden.

Es ist ein Blick in das skandinavische Land mit seinen typischen roten Holzhäusern, seinen alten Werften und der Landschaft aus Klippen, Kiefern, Heide und Sumpf. Auf den Bildern rauscht das Meer an der Küste und in den Schären. Boote liegen bei Stocken am Strand. Die Kirche bei Hälleviksstrand reckt ihre beiden Türme in den wolkigen Himmel.

Von „realen Impressionen“ spricht Westphal. „Am Gegenstand andocken“ nennt Nikolaus Störtenbecker aus Munkbrarup in Angeln das. Er ist einer der zehn Realisten, die jetzt ausstellen. Besonders fasziniert hat ihn eine alte Werft, die er auf Leinwand bannte. „Dieser Anblick griff einem sofort ans Herz.“

Es ist die fünfte gemeinsame Ausstellung seines Kunsthauses mit dem Historischen Museum, sagt Tom Müllers. „Man ergänzt sich.“ Müllers und Westphal planen schon fürs nächste Jahr. Da solle es eine gemeinsame Ausstellung von Winter- und Schneebildern geben, mit Realisten aus Norddeutschland, Leipzig und Schweden, sagt Müllers: „Das wird eine spannende Sache.“

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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