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4,5-Millionen-Bau für Azubis

Imland Kliniken 4,5-Millionen-Bau für Azubis

Die Imland GmbH in Rendsburg rüstet nach. Sie plant den Neubau eines Ausbildungszentrums für angehende Krankenschwestern und -pfleger. Vorbild ist das Bildungszentrum am städtischen Krankenhaus in Kiel. Der Neubau in Rendsburg soll im kommenden Jahr beginnen und 2020 fertig sein.

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In einem Winkelbau neben dem Helene-Lange-Gymnasium ist die Schule für angehende Krankenschwestern und -pfleger der Imland Kliniken untergebracht.

Quelle: Hans-Jürgen Jensen

Rendsburg. Joachim Carlsen, der Leiter der sogenannten Pflegeschule, steht vor dem Winkelbau, in dem derzeit 150 angehende Krankenschwestern und -pfleger lernen. Seit 70 Jahren steht das Haus neben dem Schulhof des Helene-Lange-Gymnasiums in Rendsburg. Es ist hoffnungslos veraltet. "Ich kam hier vor neun Jahren an, da war mir am ersten Tag klar, dass das nicht so weiter gehen kann", sagt Carlsen. Der Schulleiter musste lange warten. Anfang der Woche hat das Land zugesagt, die Gesamtkosten von 4,5 Millionen Euro für den Neubau zu übernehmen, sagt Imland-Geschäftsführer Hans-Markus Johannsen. "Das Geld ist verfügbar, darüber freuen wir uns sehr."

Lernlandschaften statt Frontalunterricht

Das alte Gebäude platzt mit seinen 560 Quadratmetern Nutzfläche aus allen Nähten, sagt Carlsen. Der Neubau auf dem Gelände nebenan soll mit 1200 Quadratmetern mehr als doppelt so groß werden. Im Altbau sei Frontalunterricht die Regel, im Neubau sollen Lernlandschaften entstehen. Für praxisnahen Unterricht sind ein komplett eingerichtetes Zwei-Bett- sowie ein Notfall-Zimmer geplant. Kameras zeichnen die Arbeit der Azubis an gespielten Patienten und Puppen auf, hinterher folgt die Manöverkritik. Im Altbau ist das nicht möglich. Die Azubis müssen in der Klinik üben.

"Wir müssen mit qualifizierter Ausbildung punkten"

Imland-Geschäftsführer Hans-Markus Johannsen: "Wir müssen mit einer qualifizierten Ausbildung punkten, wenn wir alle Ausbildungsplätze besetzen wollen." Schulleiter Joachim Carlsen: "Unsere größten Werbeträger sind die eigenen Auszubildenden."

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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